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Wettpate sagte Ausgang des Kamerun-Spiels richtig voraus

Mit drei Niederlagen im Gepäck mussten die Afrikaner nach der Vorrunde nach Hause fahren. Jetzt kommen erste Zweifel an den Leistungen der Finke-Truppe auf.

Hamburg. In Gruppe A der Weltmeisterschaft in Brasilien war für Kamerun nach drei Auftritten Schluss: Ohne Punkt verabschiedeten sich die Afrikaner. Mit 0:1 verlor die Mannschaft von Trainer Volker Finke gegen Mexiko, danach mit 0:4 gegen Kroatien und mit 1:4 gegen Brasilien.

Das Zustandekommen der Pleite gegen Kroatien steht nun im Mittelpunkt des Interesses: Mit Wilson Raj Perumal sagte ein verurteilter Wettbetrüger gegenüber dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel das Ergebnis offenbar korrekt voraus. Außerdem gab er einige Stunden vor dem Anpfiff an, dass ein Spieler Kameruns in der ersten Hälfte die Rote Karte sehen werde. Alex Song vom FC Barcelona wurde in der 40. Minute nach einem Ellbogenschlag gegen Mario Mandzukic vom Platz gestellt.

"Sieben faule Äpfel"

"In dieser Mannschaft gibt es sieben faule Äpfel", schrieb Perumal dem Magazin mit Blick auf das Team Kameruns. Die FIFA hatte in der vergangenen Woche auf einer Pressekonferenz die Spekulationen um verschobene Partien zurückgewiesen. "Bislang haben wir keine Hinweise auf ein manipuliertes Spiel", erklärte Sicherheitsdirektor Ralf Mutschke.

Finke stempelte erste Spekulationen vor dem abschließenden Gruppenspiel gegen Brasilien als haltlos ab: "Um ehrlich zu sein, höre ich zum ersten Mal davon. Ich kenne mein Team und habe keinerlei Zweifel. Es ist ausgeschlossen, dass meine Spieler eine Partie herschenken."

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