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Luis Suarez kommt sein Biss gegen Giorgio Chiellini teuer zu stehen. Adidas kündigte die Werbeaktivitäten mit dem Uruguayer - zumindest während der WM.

Herzogenaurach. Die hohe FIFA-Strafe nach seiner Beiß-Attacke hat für Uruguays Fußball-Nationalstürmer Luis Suarez weitreichende Folgen. Unmittelbar nachdem der 27-Jährige zu einer Sperre von neun FIFA-Spielen, 100.000 Franken (82.000 Euro) Geldstrafe und einer viermonatigen Sperre für alle Fußball-Aktivitäten verdonnert wurde, kündigte der erste Sponsor an, die Werbeaktivitäten mit dem Torschützenkönig der Premier League einzustellen.

"Wir planen keine weiteren Marketingaktivitäten mit Suarez während der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2014", sagte adidas-Sprecher Oliver Brüggen dem SID: "Adidas unterstützt die von der FIFA getroffene Entscheidung und duldet das jüngste Verhalten von Luis Suarez nicht. Wir werden ihn noch einmal an die hohen Verhaltensstandards erinnern, die wir an unsere Spieler stellen."

Suarez sind allerdings alle Beteiligungen an Fußball-Aktivitäten für die kommenden vier Monate untersagt, dazu dürften auch Auftritte beim offiziellen WM-Ausrüster zählen.

Suarez hatte im letzten Gruppenspiel gegen Italien (1:0) seinem Gegenspieler Giorgio Chiellini in die Schulter gebissen.

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