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Steven Gerrard lässt Zukunft offen: "Will nichts überstürzen"

Der Routinier wird von englischen Medien zum Sündebock für das WM-Aus der Three Lions gemacht. Seine Zukunft in der Nationalmannschaft lässt Gerrard aber vorerst offen.

Rio de Janeiro. Kapitän Steven Gerrard hat für die Entscheidung über einen möglichen Rücktritt aus der englischen Nationalmannschaft Bedenkzeit erbeten. "Innerhalb der nächsten Woche werde ich sicher nichts verkünden", sagte der 34-Jährige: "Ich will nichts überstürzen und muss erst einmal den Kopf frei bekommen, bevor ich diese wichtige Entscheidung treffen kann."

Gerrard gilt für viele als Sinnbild für das überraschende Vorrunden-Aus bei der WM in Brasilien. Zahlreiche Medien haben bereits offen seinen Rücktritt gefordert. "Im Moment tut es einfach noch zu weh", äußerte der Mittelfeldspieler vom FC Liverpool.

Im Falle eines Einsatzes zum Abschluss gegen Costa Rica am Dienstag würde Gerrard mit 114 Länderspielen bis auf einen Einsatz an Englands Rekordfeldspieler David Beckham heranrücken.

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