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Nach zuletzt guten Leistungen der Referees kam es im Spiel des WM-Neulings erneut zu einem Rückfall. Nigeria sicherte sich so die Chance auf die K.o.-Runde.

Cuiaba. Bosnien-Herzegowina verlor unglücklich gegen Nigeria mit 0:1. Der WM-Neuling steht damit nach zwei Spieltagen und null Punkten auf dem letzten Platz der Gruppe F. Die Mannschaft von Saffet Susic steht damit als drittes ausgeschiedenes Team nach England und Titelverteidiger Spanien fest.

Eine erneute Fehlentscheidung der Unparteiischen verhinderte die Führung für die Osteuropäer. In der 21. Minute traf Edin Dzeko nach Misimovic-Pass ins Tor. Die Schiedsrichter entschieden jedoch auf Abseits. Ein Unentschieden hätte dem Neuling weiterhin die Chance aufs Achtelfinale gewahrt.

"Es war sehr schwer für uns, das Ding wollte einfach nicht rein", sagte Regisseur und Ex-Wolfsburger Zvjezdan Misimovic und fügte frustriert hinzu: "Die Gruppe war machbar, aber wir haben Lehrgeld bezahlt." Vedad Ibisevic sprach trotzdem von einer "unheimlichen Erfahrung", die das Team in Brasilien gesammelt habe.

City-Angreifer Edin Dzeko blieb nicht derart gelassen, er wütete gegen den Schiedsrichter: "Wir fahren jetzt nach Hause, wir sind auch traurig deswegen - aber der Schiedsrichter sollte auch nach Hause fahren", sagte der Stürmerstar nach dem 0:1: "Er hat das Resultat verändert, er hat das Spiel verändert - deswegen haben wir verloren. Er war eine Schande für die WM."

Mit Glück zum Sieg

Den Super Eagles aus Nigeria würde nun im letzten Spiel gegen die bereits qualifizierten Argentinien ein Remis zum Einzug ins Achtelfinale genügen. Ein Sieg brächte sogar den Gruppensieg ein.

"Ich bin sehr zufrieden. Wir haben gewonnen und viel Charakter gezeigt", sagte Trainer Stephen Keshi. Mit Blick auf das nicht gegebene Tor der Bosnier ergänzte er: "Man braucht auch Glück im Leben, und wenn das Glück war, nehme ich es gerne mit."

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