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Während Didier Deschamps nach dem 5:2 die Euphorie bremste, konnte sich Trainerkollege Ottmar Hitzfeld noch über die späten Anschlusstreffer freuen.

Salvador de Bahia. Mit dem 5:2-Schützenfest gegen die Schweiz hat sich Frankreich an die Spitze der Gruppe E gesetzt und steht vor dem Einzug ins Achtelfinale. Angeführt von einem starken Karim Benzema schossen sich Les Bleus in einen Torrausch, der leicht auch höher hätte ausfallen können, und dürften nun zu den Titelanwärtern der Weltmeisterschaft gehören.

Trainer Didier Deschamps wollte allerdings nicht in Euphorie verfallen. Wären die beiden Gegentreffer in der Schlussphase nicht gewesen, "hätte der Abend noch perfekter sein können", sagte er, aber immerhin ergänzte er auch: "5:2 zu gewinnen, das ist ein großartiger Sieg." Der starke Olivier Giroud betonte, die Mannschaft erlebe "ein "außergewöhnliches Abenteuer, wir spielen außergewöhnlich zusammen, der Teamspirit ist sehr gut."

Der Schweizer Trainer Ottmar Hitzfeld war hingegen bedient: "Ich bin sehr enttäuscht über unsere Niederlage heute. Wir haben einen rabenschwarzen Tag erwischt", sagte er: "Der Doppelschlag hat uns das Genick gebrochen. Wenn man gegen eine Klassemannschaft wie Frankreich spielt, ist ein 2:0 wie Doping für den Gegner." Valon Behramis fataler Fehlpass ermöglichte das 2:0 durch Matiudi nur eine Minute nach dem 1:0. Allerdings lobte Hitzfeld auch die Stärke des Gegners.

Hitzfeld: "Noch Hoffnungen auf Achtelfinale"

"Frankreich hat seit der Qualifikation zur WM 2014 eine Leistungsexplosion erlebt. Sie sind zur Einheit geworden. Das sie Fußball spielen können, ist klar", so der ehemalige Trainer vom FC Bayern München weiter. In der Schlussphase kamen die Eidgenossen durch Dzemaili und Xhaha noch zu zwei Anschlusstreffern. "In der Halbzeit haben wir angesprochen, dass wir trotz des 0:3 positiv reagieren müssen. Es war daher enorm wichtig, dass wir am Ende noch eine gute Reaktion gezeigt haben", erklärte Hitzfeld.

Und weiter: "Das 2:5 macht uns aber auch noch Hoffnungen auf das Achtelfinale. Wir haben nun aber nicht viel Zeit, wir müssen die Fehler besprechen und dann alles schnell aus dem Weg räumen. Wir müssen nach vorne blicken und auf das dritte Endspiel für uns blicken."

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