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Der Verteidiger hat seine eigene Sichtweise auf das Ausscheiden der Spanier. Sein Arsenal-Kollege sei dadurch fitter als zum Start der letzten Saison.

Aus dem Campo Bahia berichtet Andreas Lehner

Santo Andre. Deutschlands Per Mertesacker hat seine eigene Sichtweise auf das Ausscheiden der spanischen Nationalmannschaft bei der WM 2014. Sein Teamkollege beim FC Arsenal sei dadurch diese Saison fitter zum Start.

Per Mertesacker wird gegen Ghana am Samstag sein 100. Länderspiel für Deutschland bestreiten. Er hofft, dass auch bei diesem Turnier noch einige dazu kommen werden.

Für seinen Teamkollegen beim FC Arsenal steht dagegen noch maximal ein Spiel auf dem Programm. Der spanische Mittelfeldspieler hat mit der Seleccion schon nach dem zweiten Spieltag keine Chance mehr aufs Achtelfinale.

Cazorla nach Confed Cup ausgelaugt

"Ich freue mich, dass Cazorla jetzt mehr Urlaub hat. Das war mein erster Gedanke", sagte der 29-Jährige am Donnerstag auf der DFB-Pressekonferenz über das vorzeitige Aus des Titelverteidigers.

Cazorla habe sich nach dem Confederations Cup 2013 körperlich in keinem guten Zustand befunden. "Er war die erste Hälfte der Hinrunde quasi nicht vorhanden. Es ist gut, dass er sich jetzt erholen kann und dann bei Arsenal fitter ist", sagte Mertesacker.

Chile unangenehm und unorthodox

Die Spanier verloren ihre beiden Spiele gegen Holland (1:5) und am Mittwoch gegen Chile (0:2). Die Südamerikaner lernte das DFB-Team im März beim Testspiel in Stuttgart kennen, das Deutschland mit 1:0 gewann. "Wir konnten uns mit diesem Ergebnis glücklich schätzen", sagte Mertesacker.

Die Chilenen überraschten Deutschland damals mit ihrer aggressiven und temporeichen Spielweise, ließen aber reihenweise beste Chancen ungenutzt. Für Mertesacker war Chile ein "unangenehmer und unorthodoxer Gegner". Deutschland könnte frühestens im Halbfinale auf das Team um Alexis Sanchez und Arturo Vidal treffen.

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