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Lange Zeit tat sich die Niederlande schwer. Erst die Einwechslung von Depay brachte mehr Offensivkraft - auch dank des Strategiewechsels von Bondscoach van Gaal.

Porto Alegre. Es war ein echter Kraftakt für die niederländische Nationalmannschaft. Ohne die erwartete Dominanz, aber mit Kaltschnäuzigkeit und etwas Glück in den entscheidenden Situationen fuhr Oranje den so wichtigen 3:2-Sieg gegen Australien ein. Trainer Louis van Gaal war vor allem mit den ersten 45 Minuten unzufrieden.

Nach der Pause habe er "versucht, die Strategie zu ändern, das ist gelungen", berichtete der frühere Bayern-Coach laut SID. Die Folge: "In der zweiten Halbzeit hatten wir sofort mehr Chancen, in der ersten haben wir den Ball nicht genug laufen lassen."

Überdies gestand van Gaal ein, sich auf den Gegner angesichts der großen Aufgabe im ersten Gruppenspiel nicht eingehend genug vorbereitet zu haben: "Ich war fünf Wochen auf Spanien konzentriert, ehe ich mir Australien angesehen habe", so der 62-Jährige, der Nigel de Jong zu seinem persönlichen Mann des Spiels kürte.

Postecoglou untröstlich

Australiens Trainer Ange Postecoglou wollte sich indes von der kecken Leistung der Socceroos nicht trösten lassen - das Zählbare fehlt ihm. "Wir haben viel Druck gegen ein Top-Team ausgeübt. Ich kann jetzt direkt nach dem Spiel aber nicht zufrieden sein", konstatierte er.

Man habe in Brasilien etwas bewegen wollen, so Postecoglou weiter. "Es ist leider nach der zweiten Niederlage nur frustrierend und enttäuschend", blickte er dem bevorstehenden Ausscheiden entgegen.

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