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Wie viele seiner Kollegen fehlte Gomez dem AC Florenz über weite Strecken der Saison. Der Bundestrainer nominierte ihn nicht für den WM-Kader. Heynckes äußerte nun Unverständnis.

Köln. Trainer-Urgestein Jupp Heynckes hätte Nationalspieler Mario Gomez anders als Bundestrainer Joachim Löw nicht schon frühzeitig für die WM in Brasilien aussortiert. "Mario Gomez war sehr lange verletzt. Man kann die Entscheidung irgendwo nachvollziehen, obwohl ich sicher bis zum letzten Moment gewartet hätte, ob Mario wieder fit wird oder nicht", sagte Heynckes dem Sport-Nachrichtensender Sky Sport News HD.

Bei anderen Spielern habe Löw schließlich anders entschieden, so Heynckes. "Der Bundestrainer hat Spieler, die angeschlagen oder langzeitverletzt waren, wie Sami Khedira und Miroslav Klose, nominiert", sagte der 69-Jährige.

"Man sieht im Moment, dass sehr viele Spieler nicht vollwertig zur Verfügung stehen, und muss abwarten, wer gesund wird und dann letztendlich spielen kann."

Heynckes rät Kroos zu Bayern-Verbleib

Seinem ehemaligen Spieler Toni Kroos riet Heynckes derweil, bei Bayern München zu bleiben. "Wenn man Spitzenspieler beim FC Bayern ist und man spielt erfolgreich und man ist Stammspieler, dann schlag ich mich nicht mit Gedanken rum, den Klub zu wechseln", sagte Heynckes: "Es gibt für mich keinen besseren Klub als den FC Bayern München."

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