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Adrian Ramos könnte mit einem zu frühen Comeback die WM riskieren und hat ein Beispiel aus der eigenen Mannschaft. Der Kolumbianer gibt sich aber zuversichtlich.

Berlin. Nur zwei Spiele pausierte Adrian Ramos wegen seiner Oberschenkel-Quetschung, bereits gegen Eintracht Braunschweig könnte der Stürmer von Hertha BSC zurückkehren. Zwar gibt sich der Kolumbianer optimistisch, allerdings könnte ihn ein verfrühtes Comeback die WM-Teilnahme kosten.

Das berichtet die Bild. Demnach drohe Ramos ein ähnliches Schicksal wie Berlins Fabian Lustenberger. Dessen Muskelfaserriss war beim Aufwärmen vor der Partie gegen den FC Augsburg wieder aufgebrochen, was ihn die WM-Chance kostete. Die Hertha trifft am Samstag auf Braunschweig, für die Berliner geht es tabellarisch allerdings um nichts mehr.

Einsatz am Samstag ist das Ziel

Dennoch könnte Ramos das frühe Comeback riskieren. "Ich habe keine Schmerzen mehr, es wird immer besser", so der 28-Jährige, der Berlin im Sommer verlässt und zu Borussia Dortmund wechselt. Trainer Jos Luhukay fügte hinzu: "Seine Bewegungen sehen gut aus, ich bin guter Dinge." Auch Mannschaftsarzt Ulrich Schleicher bestätigte: "Unser Ziel ist, dass Adrian Sonnabend spielen kann."

Dennoch könnte Luhukay seinen Topstürmer noch einmal pausieren lassen und so den Ernstfall für die kommende Saison üben, zumal Ramos' Vertreter Sandro Wagner zuletzt gut spielte. "Ich weiß nicht, ob es einen Grund gibt, mich herauszunehmen", stellte der 26-Jährige bereits Startelf-Ansprüche.

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