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Das junge Talent des FC Arsenal habe alle Chancen auf ein Ticket, betonte Flick, der auch über seine künfitge Arbeit als Sportdirektor und den WM-Fahrplan der DFB-Elf sprach.

Berlin. Hansi Flick hat dem Toptalent Serge Gnabry vom FC Arsenal Hoffnungen auf einen Platz im Kader der deutschen Nationalmannschaft für die Weltmeisterschaft in Brasilien (12. Juni bis 13. Juli) gemacht.

"Seine Entwicklung ist beeindruckend. In der U19 ist er ein wichtiger Spieler, alles Weitere wird man sehen. Der Kader der A-Mannschaft ist sehr gut besetzt, unsere Qualität ist auf allen Positionen hoch. Aber die Tür ist nicht geschlossen - und das gilt nicht nur für ihn", sagte der Assistent von Bundestrainer Joachim Löw im Interview mit dfb.de.

Arsenals Teammanager Arsene Wenger hatte zuletzt erklärt, dass er eine "große Chance" für eine WM-Nominierung des 18-Jährigen sehe. "Wenn ein Spieler jetzt eine überragende Rückrunde spielt und wir genau auf dieser Position eine Vakanz haben, dann besteht durchaus eine Chance", sagte Flick.

Einheitliche Spielphilosophie ist das Ziel

Als künftiger Sportdirektor des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) will Flick derweil die Vereinheitlichung der Spielphilosophie der Nationalmannschaft und des Nachwuchses weiter vorantreiben. "Wir wollen die Philosophie der A-Mannschaft runterbrechen auf alle U-Teams. Im DFB wollen wir eine einheitliche Spielphilosophie, von der U15 über die U21 bis hoch zum A-Team. Das ist unser großes Ziel, und das wurde jetzt schon sehr gut umgesetzt", erklärte der 48-Jährige.

Eine U-Mannschaft wird das Nationalteam auch ins WM-Vorbereitungstrainingslager nach Südtirol begleiten. "Vor der WM 2010 waren wir ebenfalls in Südtirol, damals haben wir außerhalb der Reihe zwei Spiele gegen Mannschaften aus der Region gemacht. Natürlich waren das dann Teams, die wir in ihrem Niveau nur schwer einschätzen konnten. Da ist es viel sinnvoller, wenn wir eine U-Mannschaft des DFB dabei haben", sagte Flick: "Für die jungen Spieler wird es eine tolle Erfahrung - und für das A-Team hat es den Vorteil, dass wir dem Testspielgegner, abhängig von den Trainingsinhalten, gewisse Vorgaben machen können, wie sie sich im Spiel verhalten sollen."

EURE MEINUNG: Würdet Ihr Serge Gnabry gern in Brasilien sehen?

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