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Immer wieder geraten die WM-Baustellen in Brasilien in die Schlagzeilen. Grund sind meistens die langsam vorangehenden Arbeiten. Beim DFB denkt man trotzdem, dass alles fertig wird

Frankfurt. DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock rechnet damit, dass WM-Gastgeber Brasilien trotz Verzögerungen bei einigen Bauvorhaben rechtzeitig zum Turnierbeginn Entwarnung geben kann.

"Wir sind felsenfest überzeugt, dass pünktlich zur WM alles fertig sein wird", sagte Sandrock bei dfb.de und forderte: "Man sollte einfach auch mal Vertrauen haben. Bisher haben die Brasilianer nicht den geringsten Anlass gegeben, daran zu zweifeln."

Auch in Deutschland gab es Terminprobleme!

Derzeit sind einige Stadien, Basecamps und Trainingsplätze für die WM 2014 noch nicht fertig. Nach Aussage des Generalsekretärs des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) sei das allerdings ein "völlig normaler" Vorgang. "Ähnlich haben wir es auch in Südafrika erlebt. Und sogar in Deutschland. Beim Confed-Cup 2005 ist das Stadion in Frankfurt erst am Abend vor dem ersten Spiel gegen Australien abgenommen worden. Ich war damals selbst nachts noch mit dabei", berichtete der 57-Jährige.

DFB denkt immer nachhaltig

Sandrock wehrte sich zudem gegen Kritik an der Tatsache, dass für den DFB ein eigener Trainingsplatz errichtet wird. "So war es in Danzig bei der EM 2012 auch. Und hinterher waren alle dankbar, weil wir den Platz nach dem Turnier einer Jugendmannschaft in Danzig zur Verfügung gestellt haben", sagte der Funktionär und wies darauf hin, dass der DFB bei allen Projekten "um Nachhaltigkeit bemüht" sei. "Mir kann niemand erzählen, dass es im Fußball-Land Brasilien keinen Bedarf an erstklassigen Fußballplätzen gibt", erklärte er weiter.

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