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Nach den zwei Todesfällen beim Bau der Arena Amazonia hat die Gewerkschaft eingegriffen: Die Arbeit wird niedergelegt – nicht gut für den Zeitplan der WM.

Manaus. Nach den zwei Todesfällen beim Bau der Arena Amazonia in Manaus haben die brasilianischen Arbeiter die Arbeit niedergelegt: Sie fordern bessere Sicherheitsbedingungen. Ein Arbeiter war aus großer Höhe gestürzt, ein zweiter erlag kurze Zeit später einem Herzinfarkt. Daraufhin war die Arbeit per Gerichtsentscheid eingeschränkt worden.

Die Gewerkschaft der Bauleute bemängelte gegenüber der brasilianischen Newsseite G1, dass die Bedingungen viel zu gefährlich seien. "Die Sicherheitsstufe am Gebäude ist gleich Null, und wir werden konstant unter Druck gesetzt, weiterzuarbeiten", zitiert G1 einen Arbeiter.

Staatsanwaltschaft stoppt Arbeiten

Die Staatsanwaltschaft hat überdies einen Baustopp gefordert. Die zuständige Firma solle zunächst einen ausführlichen Bericht über die Sicherheitsbedingungen vorlegen: "Wir können der Dringlichkeit, den Bau für die WM 2014 fertigzustellen, nicht auf Kosten von Menschenleben und der Gesundheit der Arbeiter Vorrang gewähren."

Wann die Arbeiten weitergehen werden, ist damit unklar. Sechs der zwölf Stadien konnten ihren Zeitplan bisher nicht einhalten.


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