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Der FIFA wurde Rassismus vorgeworfen, als sie sich für ein hellhäutiges Moderatorpaar für die WM-Auslosung entschied. Den Vorwurf bezeichnete die FIFA nun als lächerlich.

Costa do Sauipe. Als "lächerlich" hat FIFA-Mediendirektor Walter de Gregorio am Mittwoch einen angeblichen Rassismusvorwurf im Zusammenhang mit der WM-Auslosungs-Zeremonie am Freitag zurückgewiesen. Das hellhäutige Künstler-Ehepaar Fernanda Lima und Rodrigo Hilbert sind die Moderatoren der Zeremonie im Badeort Costa do Sauípe.

Laut brasilianischen Medienberichten sollen vonseiten eines Staatsanwalts in Sao Paulo Ermittlungen eingeleitet worden sein. Lima/Hilbert hatten den Vorzug gegenüber den dunkelhäutigen Künstlern Camila Pitanga und Lázaro Ramos erhalten.

"Sie ist da, weil sie gut ist"

"Das ist eine Story ohne Hintergrund. Das ist lächerlich. Sie ist nicht da, weil sie weiß oder blond, sondern weil sie gut ist", sagte der Schweizer de Gregorio auf eine entsprechende Journalistenfrage bei einem Medienevent in Costa do Sauípe. Lima hatte bereits die Auslosung der weltweiten WM-Qualifikations-Gruppen im Juli 2011 moderiert und arbeitet schon seit längerem mit dem Fußball-Weltverband FIFA zusammen.

Das 200 Millionen Einwohner zählende Brasilien wird geprägt von den Nachfahren europäischer und asiatischer Einwanderer, den indigenen Völkern sowie den Nachfahren afrikanischer Sklaven.
FIFA reagiert auf Rassismus-Vorwurf: "Lächerlich!"

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