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Der brasilianische Rechtsverteidiger weiß zu gut, in welcher Situation sich der Toptorjäger der Primera Division aktuell befindet. Seine Qualitäten seien unumstritten.

Barcelona. Mit zehn Treffern nach acht Ligaspielen steht Diego Costa von Atletico Madrid an der Spitze der Torjägerliste in der Primera Division. Folgerichtig erhielt er zuletzt erstmalig eine Einladung zur spanischen Nationalmannschaft. Noch könnte er sich auch für sein Heimatland Brasilien entscheiden, für das er bislang in zwei Freundschaftsspielen mitgewirkt hat. Dani Alves vom FC Barcelona kennt diese Situation.

"Ich würde Diego Costa raten, in der Angelegenheit kühlen Kopf zu bewahren. Er wäre auch für Brasilien ein wichtiger Spieler", so Alves gegenüber der AS. Nach Angaben des spanischen Verbandes habe Costa seine Entscheidung aber bereits pro Furia Roja gefällt.

So äußerte der Spieler gegenüber Nationaltrainer Vicente del Bosque den Wunsch, "in Zukunft für Spaniens Nationalmannschaft zu spielen", teilte RFEF mit.

Sehr persönliche Angelegenheit

Alves war 2006 in der gleichen Situation: Auch er musste sich dazumal entscheiden, ob er für die Seleccion oder die Selecao auflaufen möchte. "Ich habe diese Erfahrung bereits gemacht. Ich habe mich entscheiden, für mein Heimatland zu spielen."

Alves will aber keineswegs Druck auf Costa ausüben und könnte mit einer Entscheidung für Spanien leben. "Das ist eine sehr private Entscheidung. Man muss die Entscheidung von Diego Costa akzeptieren."

Atleticos Torjäger solle sich für diese Entscheidung trotzdem die nötige Zeit nehmen, weil er sie später nicht mehr revidieren könne.

EURE MEINUNG:  Zu welcher Entscheidung würdet ihr Diego Costa raten?

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