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FIFA-Boss Blatter verspricht Brasilien finanzielle Unterstützung

Fifa Präsident Blatter verspricht dem Land finanzielle Hilfe und verweist auf Südafrika. Viel dürfte die Summe Brasilien allerdings nicht helfen.

Rio de Janeiro. Seit einigen Wochen begleiten Proteste der brasilianischen Bevölkerung den derzeit laufenden Confederations Cup. Die Menschen kritisieren die teure Ausrichtung der Weltmeisterschaft 2014 und fordern stattdessen Geld für Bildung und medizinische Versorgung. FIFA-Präsident Sepp Blatter hat Brasilien jetzt finanzielle Unterstützung versprochen und die positiven Effekte des Fußballs betont

"Ich kann die sozialen Unruhen absolut nachvollziehen. Aber auf der anderen Seite bringt der Fußball in diesen Zeiten den 200 Millionen Einwohnern dieses Landes Emotionen und Hoffnung", erklärte Blatter. Der Fußball habe die Menschen in den Stadien verbunden, "vielleicht leider aber auch die Menschen auf der Straße".

100 Millionen Dollar für Brasilien?

Um dem Land dennoch auch finanziell zu helfen, hat Blatter Brasilien jetzt eine ähnliche Unterstützung, wie sie 2010 der damalige WM-Gastgeber Südafrika erhalten hat, in Aussicht gestellt: "Am Ende der WM in Südafrika, zusätzlich zu dem Erfolg des Turniers, haben wir einen Fundus in Höhe von 100 Millionen Dollar hinterlassen. Ich bin mir sicher, dass eine Summe in diesem Bereich oder sogar noch höher hier auch möglich wäre."

Das Ziel der FIFA sei es nicht, "Profit aus dem Land zu schlagen, sondern dem Land die notwendigen Mittel zu geben und mit weiteren Handlungen sicher zu stellen, dass die WM ein Erfolg wird". Derzeit rechnet Brasilien für die Weltmeisterschaft mit Kosten von umgerechnet rund elf Milliarden Euro.

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