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Auch wenn der Confed Cup von Protesten begleitet wurde, so ist sich Joseph Blatter sicher, dass es im kommenden Jahr sportlich wieder gut laufen werde.

Rio de Janeiro. Lob für die Teams, Vertrauensvorschuss für die Organisatoren und ein eindeutiges Votum der Bevölkerung: Für Weltverbandspräsident Joseph S. Blatter ist der Confed Cup in Brasilien schon vor dem Finale am Sonntag (24.00 Uhr im GOAL-Live-Ticker) zwischen der Gastgeber-Elf und Fußball-Weltmeister Spanien der "beste aller Zeiten" - zumindest aus sportlicher Sicht.

In sein Fazit der Generalprobe für die WM im kommenden Jahr schloss Blatter aber auch die Massen-Kundgebungen und den Vorwurf an die FIFA, sich zu bereichern, ein. "Ich kann die sozialen Unruhen gut verstehen. Aber wir können dafür keine Lösungen anbieten. Das ist Aufgabe der brasilianischen Regierung", sagte der 77-Jährige.

Zudem sei ein FIFA-Turnier ein Event des "gegenseitigen Nehmens und Gebens". Die Einnahmen des Weltverbandes kämen zu "90 bis 95 Prozent" aus dieser Quelle, aber "unser Ziel ist es nicht, Profit aus dem Land einzustecken."

"Vertrauen in die Regierung"

Trotz der gewalttätigen Exzesse am Rande der Massenproteste habe die FIFA nie in Erwähnung gezogen, das Turnier zu stoppen. Auch für die WM im kommenden Jahr gäbe es keinen Plan B. "Wir haben Vertrauen in die Regierung und in das brasilianische Volk", erklärte der FIFA-Boss.

Die hohe Qualität der Spiele, viele Tore, keine Rote Karte: Für die Hauptdarsteller des "wahren Festivals der Champions" hatte Blatter nur Lob übrig. Am Schluss kündigte der Schweizer an: "Ich bin glücklich, im nächsten Jahr zur WM zurückzukommen."

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