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Das Vorzeige-Stadion Brasiliens entspricht nicht den Anforderungen, um als Schauplatz der Olympiade zu dienen. Nach der WM könnten die Türen wieder geschlossen werden.

Rio de Janeiro. Dem berühmten Maracana in Rio de Janeiro droht bereits nach der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien die Schließung. Im Stadion sollten sowohl Eröffnungs- und Schlussfeier als auch die Fußballspiele der Olympischen Spiele 2016 abgehalten werden.

Keine Olympia-Spielstätte?

In einem Bericht des Internationalen Olympischen Komitees heißt es, dass Brasiliens berühmtestes Stadion nicht die Anforderungen erfülle, um als Spielstätte für die Olympischen Spiele zu fungieren.

Für die Genehmigung muss das Stadion, welches seit August 2010 für umgerechnet 316 Millionen Euro modernisiert wird, einen 39-Punkte-Plan erfüllen. Unter anderem entspricht das Dach des Maracanas nicht den geforderten Rahmenbedingungen. Es hält nur eine Last von 81 Tonnen aus, gefordert sind mindestens 120.

Der Bericht offenbart auch, dass der Bau von Parkplätzen und Einkaufszentren „in dem für den IOC vorgelegten Projektplan bis 2016 nicht berücksichtigt wurde.“

Das Kultstadion, welches für die WM 1950 erbaut wurde, ist seit letztem Jahr aufgrund der Sanierungsarbeiten geschlossen. Pünktlich zum Confederations Cup im Sommer – dem Vorturnier der WM 2014 - soll es wieder eröffnet werden.

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