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Der Weltverband ruft und die „schwarzen“ Schäfchen kommen. Die Referees stehen auf dem Prüfstand und können ihre Tickets für die WM 2014 sichern - zumindest vormerken lassen.

Zürich. Die beiden Bundesliga-Schiedsrichter Wolfgang Stark und Felix Brych dürfen sich Hoffnungen auf einen Einsatz bei der Fußball-WM 2014 in Brasilien machen.

Zwei von Vielen

Beide Unparteiische gehören einem Kreis von 52 Referees aus 46 Ländern an, die in dieser Woche zu einem Workshop des Weltverbands FIFA nach Zürich eingeladen sind. Neben Fitnesstests steht für die Schiedsrichter dort auch die Analyse von Spielszenen auf dem Programm.

„Wir wollen 2014 die besten Schiedsrichter bei der WM haben“, sagte Massimo Busacca, der Abteilungsleiter Schiedsrichterwesen bei der FIFA.

Das nächste Turnier?

Für Wolfgang Stark wäre es bereits die zweite WM-Endrunde, die er pfeifen dürfte. Bereits bei der WM 2010 in Südafrika leitete er drei Partien. Zudem war er dieses Jahr bei der Europameisterschaft als Referee im Einsatz. Neben einer Vielzahl von internationalen Spielen kann der 42-Jährige seine Erfahrung von 261 Bundesligaspielen in 15 Jahren einbringen.

2011 pfiff der Bankkaufmann das DFB-Pokalfinale zwischen den MSV Duisburg und Schalke 04. Zu unverhofften Ruhm kam Stark durch die Relegationspartie zwischen Fortuna Düsseldorf und Hertha BSC, als er sogar körperlich angegangen wurde.



Es könnte sein erstes Turnier werden

Auch der Jurist Dr. Felix Brych kann noch von Brasilien träumen. Der 37-Jährige war noch nie bei einem internationalen Turnier dieses Ausmaßes dabei. Auf seinem Konto stehen fünf Spiele in der Champions League und drei Partien in der Europa League zu Buche. In der Bundesliga ist er bereits seit 2004 tätig, wo Brych bisher 147 Spiele geleitet hat.  

EURE MEINUNG: Sind die Beiden zurecht die besten Schiedsrichter Deutschlands?
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