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England-Kapitän Steven Gerrard dachte an Rücktritt
Der Skipper der „Three Lions“ erklärte, dass die englische Nationalmannschaft am Tiefpunkt angekommen sei.
(fab) London. Mit großen Ambitionen und hohen Erwartungen reiste Englands Nationalmannschaft zur Weltmeisterschaft, um dort einmal mehr zu enttäuschen. Nach einer mageren Vorrunde musste die Elf von Fabio Capello im Achtelfinale gegen Deutschland die Segel streichen (1:4). Kapitän Steven Gerrard verriet gestern bei einer Pressekonferenz im Vorfeld des Testspiels gegen Ungarn, dass er nach der Rückkehr aus Südafrika daran dachte, nicht mehr für sein Land aufzulaufen.
„Ich werde nicht lügen“
„Ich werde sie nicht anlügen. Nachdem wir bei der WM ausgeschieden sind, war es wirklich schwierig, ein England-Spieler zu sein. Da schießen einem auch Rücktrittsgedanken durch den Kopf. Aber sehr schnell entschied ich, weiterzumachen, weiterzukämpfen und hoffentlich eine Wende zu schaffen, damit wir in Zukunft ein erfolgreiches Turnier spielen“, sagte der Mittelfeldspieler des FC Liverpool den Journalisten.
Situation wie 2008
Die Stimmung in England rund um die Nationalelf verglich Gerrard mit der Atmosphäre nach der verpassten Qualifikation für die Europameisterschaft 2008: „Wir sind am Tiefpunkt angelangt. Unsere Position ist jener ähnlich, in der wir uns 2008 befanden, nachdem wir uns unter Steve McClaren nicht für die EM qualifiziert hatten. Wir gehören nicht zu den Besten. Wir sind in der Runde der letzten 16 ausgeschieden, jeder von uns kann rechnen. Der Unterschied zwischen uns und den Spaniern, die den Titel geholt haben, ist offensichtlich. Sie sind viel besser als wir.“
„Müssen damit besser umgehen“
Der 30-jährige, der in der Vorbereitung die Kapitänsbinde vom verletzten Rio Ferdinand übernommen hatte, nahm auch zu den hohen Ansprüchen der Engländer an ihre Nationalelf Stellung. „Nicht wir, sondern andere Leute erzählen doch ständig, wie gut wir seien. Vielleicht wären niedrigere Ansprüche eine gute Sache. Aber wird das passieren? Ich denke nicht. Wir erfahren riesige Unterstützung, gegen Ungarn werden wieder 60.000 Fans im Stadion sein. Ob die Medien ihre Ansprüche runterschrauben? Nein, ich denke, so ist es einfach in England. Wir haben gute Spieler und wir müssen damit besser umgehen“, so Gerrard.
„Ich werde nicht lügen“
„Ich werde sie nicht anlügen. Nachdem wir bei der WM ausgeschieden sind, war es wirklich schwierig, ein England-Spieler zu sein. Da schießen einem auch Rücktrittsgedanken durch den Kopf. Aber sehr schnell entschied ich, weiterzumachen, weiterzukämpfen und hoffentlich eine Wende zu schaffen, damit wir in Zukunft ein erfolgreiches Turnier spielen“, sagte der Mittelfeldspieler des FC Liverpool den Journalisten.
Situation wie 2008
Die Stimmung in England rund um die Nationalelf verglich Gerrard mit der Atmosphäre nach der verpassten Qualifikation für die Europameisterschaft 2008: „Wir sind am Tiefpunkt angelangt. Unsere Position ist jener ähnlich, in der wir uns 2008 befanden, nachdem wir uns unter Steve McClaren nicht für die EM qualifiziert hatten. Wir gehören nicht zu den Besten. Wir sind in der Runde der letzten 16 ausgeschieden, jeder von uns kann rechnen. Der Unterschied zwischen uns und den Spaniern, die den Titel geholt haben, ist offensichtlich. Sie sind viel besser als wir.“

„Müssen damit besser umgehen“
Der 30-jährige, der in der Vorbereitung die Kapitänsbinde vom verletzten Rio Ferdinand übernommen hatte, nahm auch zu den hohen Ansprüchen der Engländer an ihre Nationalelf Stellung. „Nicht wir, sondern andere Leute erzählen doch ständig, wie gut wir seien. Vielleicht wären niedrigere Ansprüche eine gute Sache. Aber wird das passieren? Ich denke nicht. Wir erfahren riesige Unterstützung, gegen Ungarn werden wieder 60.000 Fans im Stadion sein. Ob die Medien ihre Ansprüche runterschrauben? Nein, ich denke, so ist es einfach in England. Wir haben gute Spieler und wir müssen damit besser umgehen“, so Gerrard.
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