Lionel Messi hofft, dass Maradona Nationaltrainer bleibt

Der Weltfußballer will gerne mit dem argentinischen Nationalidol weiter arbeiten.

Lionel Messi verabschiedet sich torlos von der WM 2010 (Getty Images)
(fab) Buenos Aires. Die Zukunft von Diego Maradona steht weiter in den Sternen. Derzeit verschanzt er sich angeblich in seiner Heimat, um sich von dem derben 0:4 bei der Weltmeisterschaft in Südafrika gegen die DFB-Elf zu erholen. Ob er sein Amt als argentinischer Nationaltrainer weiterführen wird, ist noch offen. Anfang des Monats hatte Maradona noch erklärt: „Meine Zeit ist abgelaufen.“ Verbandspräsident Julio Grondona ließ dem 49-jährigen allerdings die Tür offen: „Maradona ist der einzige Argentinier, der frei entscheiden kann, was er tun will.“

Neid auf Spanien


Geht es nach Lionel Messi, dem Superstar der „Albiceleste“, dann soll Maradona auch in Zukunft die Nationalelf des zweimaligen Weltmeisters betreuen. „Wenn es nach mir ginge, dann sollte er weitermachen. Die Entscheidung trifft allerdings nur er allein“, teilte Messi in einem offiziellen Statement mit. Der Angreifer vom FC Barcelona lebt seit seinem 13. Lebensjahr in Spanien. Dennoch ist er bitter enttäuscht über das Aus mit seinen Argentiniern: „Ich bin Argentinier und gebe immer alles für unser Trikot. Ich bin neidisch auf Spanien, denn ich hätte den Titel unglaublich gern mit meiner Mannschaft geholt.“

Nächstes Ziel ist die Copa America


Messi blickte aber auch in die Zukunft. Nach einer Reihe von Freundschaftsspielen steht 2011 mit der Copa America der nächste Höhepunkt auf dem Programm. „Wir fangen jetzt wieder bei Null an. Wir haben ein paar Testpartien und dann denken wir an die Copa. Wir werden uns gut vorbereiten und uns bleibt noch eine Menge Zeit. Wir sind enttäuscht, dass wir den WM-Pokal nicht gewonnen haben, aber wir müssen das jetzt hinter uns lassen“, sagte der 23-jährige.


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Die Umfrage läuft vom 12.07.2010 bis zum 14.07.2010
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