Boateng fühlt sich von Ghana geliebt

Kevin-Prince Boateng war bei der Weltmeisterschaft für Ghana am Ball, während sein Bruder Jerome für Deutschland noch auf den WM-Titel hofft. Aber der Mittelfeldspieler bereut es nicht, sich für die afrikanische Auswahl entschieden zu haben. Er ist sich sicher, dass er mit dieser Auswahl noch Erfolge feiern wird.

"Ich hab's gemacht! Kevin Prince Boateng! (Getty Images)

(dew) Johannesburg. Ghana hat es nicht geschafft, schied als letzte Mannschaft des afrikanischen Kontinents bei der Weltmeisterschaft im Viertelfinale gegen Uruguay im Elfmeterschießen aus. Anschließend waren einige Spieler untröstlich. Darunter auch Kevin-Prince Boateng, der auch für Deutschland hätte spielen können. Er entschied sich aber für Ghana, was er bisher nicht bereut: „Mein Wechsel von Deutschland nach Ghana war genau die richtige Entscheidung. Die Menschen in Ghana lieben mich!“ Offenbar ist er gut angekommen bei den Fans der „Black Stars“. Nach seinen guten Leistungen bei der Weltmeisterschaft wäre das nicht verwunderlich.

„Können auf höchstem Level mithalten“

Der Spieler selbst ist ebenfalls sehr zufrieden und optimistisch, freut sich schon auf die Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien: „Wir haben eine tolle Mannschaft mit vielen jungen Spielern. Das Team bleibt zusammen und wird in vier Jahren noch stärker sein. Wir haben gezeigt, dass wir auf höchstem internationalen Level mithalten können.“ Das soll dann auch in vier Jahren wieder so sein, wenn Boateng von den eigenen Fans wieder unterstützt werden möchte. In Ghana lieben ihn die Fußball-Anhänger. In Deutschland sieht das nach seinem Foul gegen Michael Ballack kurz vor der Weltmeisterschaft etwas anders aus...

Eure Meinung: Ghana statt Deutschland – Wird Kevin-Prince Boateng diese Entscheidung noch bereuen oder war es für ihn der richtige Schritt?



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Die Umfrage läuft vom 05.07.2010 bis zum 07.07.2010
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