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Für einen kleinen Eklat sorgte der deutsche Bundestrainer Joachim Löw am Abend vor dem England-Spiel: Er ließ sich an der offiziellen Pressekonferenz von Torwart-Trainer Andreas Köpke vertreten.

(erb) Bloemfontein. Vor jedem Spiel findet eine offizielle Pressekonfrerenz mit Beteiligung der beiden Trainer sowie jeweils einem Spieler statt. So auch gestern Abend vor dem Knüllerspiel Deutschland gegen England. Nur dass Bundestrainer Joachim Löw auf die Veranstaltung verzichtete und Torwarttrainer Andreas Köpke schickte - ein Verstoß gegen die FIFA-Regeln.

Verband verärgert

Über die Regeln der FIFA setzt man sich nicht hinweg. Entsprechend verärgert reagierte man auf Seiten des Verbandes. Mögliche Strafen wurden bereits dikutiert. Eine Geldstrafe ist am wahrscheinlichsten, es könnte aber auch sein, dass das Fernbleiben eine Sperre nach sich zieht. Englands Coach Fabio Capello jedenfalls war anwesend, zusammen mit Kapitän Steven Gerrard.

Weshalb schwänzen?

„Angst bekommen, Joachim?‟, fragt die britische Daily Mail in ihrer heutigen Ausgabe, zumal auch keiner der Spieler mit zur Pressekonferenz kam. Ein Protest, weil das Abschlusstraining nicht im Free State Stadium stattfinden konnte, sei es jedenfalls nicht, so Köpke. „Trainer und Spieler konnten einfach nicht rechtzeitig hier sein.‟ Das Problem war, wie die Bild am Sonntag berichtet, dass das Abschlusstraining auf dem Ausweichgelände erst um 16.30 Uhr beginnen konnte und sowohl Löw als auch die Spieler nicht vorzeitig gehen wollten, um sich um 18 Uhr den Medien zu stellen. „Wir wollten einfach so gut wie möglich für das England-Spiel vorbereitet sein‟, erklärte Köpke. Das wollten Capello und Terry sicher auch. Sie haben es trotzdem geschafft, den Termin wahrzunehmen.

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