Hut ab – die „Kiwis“ blieben ungeschlagen!

Neuseeland hat die Erwartungen bei seiner zweiten WM-Teilnahme deutlich übertroffen. Am Ende ließen die „All Whites“ sogar Weltmeister Italien hinter sich.

Smeltz, Nelsen - Italy-New Zealand - World Cup 2010 (Getty Images)
(jor) Polokwane. Wer hätte das gedacht? Neuseeland schied bei der Weltmeisterschaft in Südafrika zwar nach der Vorrunde aus. Doch das Team von Ricki Herbert verlor nicht ein einziges der Vorrundenspiele. Und dies ist aller Ehren wert.

1982 Punktelieferant


Zumal dem amtierenden Ozeanienmeister bei seiner ersten Teilnahme an einem Welt-Championat 1982 in Spanien die Federn ordentlich gerupft wurden. Gegen Brasilien, die damalige Sowjetunion und Schottland spielte man Punkte- und Torlieferant, am Ende setzte es drei Niederlagen mit einem empfindlichen Torverhältnis von 2:12.

Nur zwei Gegentreffer erhalten


28 Jahre später lautete selbiges 2:2. Nach den beiden 1:1-Remis gegen die Slowakei und Weltmeister Italien, trotzten die „Kiwis“ Gruppensieger Paraguay eine Nullnummer ab. Das Team um den überragenden Keeper Paston und den bei Kontern und hohen Bällen stets gefährlichen Angreifer Smeltz sowie dem kompromisslosen Abwehrchef Nelsen holte entsprechend seiner spielerischen Möglichkeiten das Optimum heraus.

Besser als der Weltmeister


Am Ende kann Neuseeland, welches es in der Qualifikation stets mit Fußball-Exoten wie den Fidschi Inseln oder Neukaledonien zu tun bekommt, die größte Fußballbühne der Welt erhobenen Hauptes gen Heimat verlassen. Schlussendlich war man sogar besser wie der amtierende Weltmeister Italien. Wenn das mal nichts ist...

Eure Meinung: Wie beurteilt Ihr die Leitungen der Neuseeländer bei dieser Weltmeisterschaft?


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