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Bafana Bafana: Mit Mandela ins Achtelfinale
Der gesundheitlich stark angeschlagene Nelson Mandela drückt den Bafana Bafana vor dem morgigen Endspiel ums Achtelfinale die Daumen. „Versichern euch unserer unerschütterlichen Unterstützung.“
Von Benjamin HOFMANN
Bloemfontein. Was Franz Beckenbauer für den Deutschen Fußball, ist Nelson Mandela für das ganze Land Südafrika. Vor dem Finalspiel in Gruppe A gegen Frankreich ruft er zur bedingungslosen Unterstützung des WM-Gastgebers auf.
„Wir versichern Euch unserer unerschütterlichen Unterstützung,“ so ließ der einstige Präsident über seine Stiftung verlauten. Bislang hatte der ehemalige Führer der Anti-Apartheid-Bewegung öffentlich noch nicht direkt an der WM teilgenommen. Zu groß sind die gesundheitlichen Probleme des mittlerweile 91-Jährigen, zu tief sitzt die Trauer über den Unfalltod seiner Urenkelin nach der Eröffnungsveranstaltung am 10. Juni.
Politik, Geschäftswelt, WM-OK: Alles drückt die Daumen
Ganz Südafrika solidarisiert sich mit seinen Kickern: „Taucht das Land am Dienstag in gelb und grün,“ forderte eine Initiative von Geschäftsleuten und Politikern. „Lasst uns unsere Jungs und das Turnier weiter unterstützen,“ stimmte Präsident Jacob Zuma in den allgemeinen Tenor ein. Die Kicker vom Kap hätten der Nation einen unvergesslichen Moment zum Auftakt beschert, analysierte WM-OK-Chef Danny Jordaan: „Was im Spiel am Dienstag passiert, ist das, was die Nation in Erinnerung behalten wird.“
Fünf Veränderungen in der Startelf
Aufbruchstimmung herrscht also in Südafrika – und damit daraus keine Katerstimmung wird, kündigte Carlos Alberto Parreira eine Änderungen in der Startelf der Gastgeber an: „Es wird fünf Veränderungen geben.“ Wer neben den gesperrten Kagisho Dikgacoi und Itumeleng Khune aus der Startelf genommen wird, ließ er zunächst offen. Intern, so meldete die Sunday Times, solle es brodeln. Spieler aus Durban sollen sich über die Bevorzugung der Akteure der renommierten Vereine aus Soweto beschwert haben.
Südafrika schwört auf mannschaftliche Geschlossenheit
Doch die Bafana Bafana demonstrieren einig den Schulterschluss: „Im Camp gibt es überhaupt keine Probleme, der Zusammenhalt der Mannschaft ist unglaublich,“ schwört Kapitän Aaron Mokoena. Während sich der morgige Gegner Frankreich selbst zerfleischt, setzt Südafrika also auf eine Einheit. Die Aufgabe macht dies indes nicht leichter, denn wenn die Gruppenkonkurrenten Mexiko und Uruguay remis spielen reicht weder den Gastgebern noch der Grande Nation ein Sieg.

Tutu: „Es wird das Spiel des Lebens für Südafrika“
„Keiner will schon im Achtelfinale gegen Argentinien spielen,“ glaubt Coach Parreira nicht an ein Remis in der zeitgleich stattfindenden Begegnung. Die Albiceleste, die sich zuletzt in weltmeisterlicher Verfassung präsentierten, drohen dem Gruppenzweiten. Eins jedenfalls ist sicher, so Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu: „Es wird das Spiel des Lebens für Südafrika.“
Eure Meinung: Schafft Südafrika das Unmögliche und qualifiziert sich noch für die KO-Runde?
„Wir versichern Euch unserer unerschütterlichen Unterstützung,“ so ließ der einstige Präsident über seine Stiftung verlauten. Bislang hatte der ehemalige Führer der Anti-Apartheid-Bewegung öffentlich noch nicht direkt an der WM teilgenommen. Zu groß sind die gesundheitlichen Probleme des mittlerweile 91-Jährigen, zu tief sitzt die Trauer über den Unfalltod seiner Urenkelin nach der Eröffnungsveranstaltung am 10. Juni.
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Ganz Südafrika solidarisiert sich mit seinen Kickern: „Taucht das Land am Dienstag in gelb und grün,“ forderte eine Initiative von Geschäftsleuten und Politikern. „Lasst uns unsere Jungs und das Turnier weiter unterstützen,“ stimmte Präsident Jacob Zuma in den allgemeinen Tenor ein. Die Kicker vom Kap hätten der Nation einen unvergesslichen Moment zum Auftakt beschert, analysierte WM-OK-Chef Danny Jordaan: „Was im Spiel am Dienstag passiert, ist das, was die Nation in Erinnerung behalten wird.“
Fünf Veränderungen in der Startelf
Aufbruchstimmung herrscht also in Südafrika – und damit daraus keine Katerstimmung wird, kündigte Carlos Alberto Parreira eine Änderungen in der Startelf der Gastgeber an: „Es wird fünf Veränderungen geben.“ Wer neben den gesperrten Kagisho Dikgacoi und Itumeleng Khune aus der Startelf genommen wird, ließ er zunächst offen. Intern, so meldete die Sunday Times, solle es brodeln. Spieler aus Durban sollen sich über die Bevorzugung der Akteure der renommierten Vereine aus Soweto beschwert haben.
Südafrika schwört auf mannschaftliche Geschlossenheit
Doch die Bafana Bafana demonstrieren einig den Schulterschluss: „Im Camp gibt es überhaupt keine Probleme, der Zusammenhalt der Mannschaft ist unglaublich,“ schwört Kapitän Aaron Mokoena. Während sich der morgige Gegner Frankreich selbst zerfleischt, setzt Südafrika also auf eine Einheit. Die Aufgabe macht dies indes nicht leichter, denn wenn die Gruppenkonkurrenten Mexiko und Uruguay remis spielen reicht weder den Gastgebern noch der Grande Nation ein Sieg.

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„Keiner will schon im Achtelfinale gegen Argentinien spielen,“ glaubt Coach Parreira nicht an ein Remis in der zeitgleich stattfindenden Begegnung. Die Albiceleste, die sich zuletzt in weltmeisterlicher Verfassung präsentierten, drohen dem Gruppenzweiten. Eins jedenfalls ist sicher, so Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu: „Es wird das Spiel des Lebens für Südafrika.“
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Goal.com-Umfrage
Die Umfrage läuft vom 18.06.2010 bis zum 27.06.2010
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