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Diese WM hat noch viel Luft nach oben
Goooood moooooorning, Johannesburg! An den Stammtischen und in den Medien wird eifrig diskutiert: Warum ist das Niveau bei der WM bislang so enttäuschend? Ein Großteil der Favoriten wirkt noch lang nicht in weltmeisterlicher Form, es fallen wenig Tore und die spielerischen Leistungen sind dürftig. Das Positive daran: Es kann in vielen Fällen nur besser werden!
Von Falko BLÖDING
Je größer die Erwartungen, desto heftiger kann man enttäuscht werden. So ist es in allen Situationen des Lebens und so ist es auch im Fußball! Im Vorfeld der WM hofften die Fans rund um den Globus auf Spektakel, Fußballfeste und Tore en Masse. Nun, da der zweiten Vorrundespieltag läuft, muss man konstatieren: Die hohen Erwartungen konnte die Weltmeisterschaft bislang in keinster Weise erfüllen!
Favoriten stolpern ins Turnier
Enttäuschend ist das Prädikat, mit dem ein Großteil der Spiele bislang versehen werden muss. Die Franzosen kämpfen mit Grüppchenbildung und spielerischer Armut, Rekordweltmeister Brasilien gurkt sich zu einem 2:1-Arbeitssieg gegen die Fußballgroßmacht Nordkorea. Titelverteidiger Italien ist weiter auf der Suche nach der spielerischen Identität und die Geheimfavoriten Portugal und Elfenbeinküste neutralisierten einander auf mäßigem Niveau. Von den hoch gehandelten Engländern, die gestern gegen Algerien nichts gebacken bekamen mal ganz zu Schweigen. Selbst Top-Titelkandidat Spanien verlor sein erstes Spiel überraschend gegen die Schweiz. Kurzum, eine Vielzahl der Favoriten ist nicht in Tritt. Bis auf Argentinien und Deutschland im Spiel gegen Australien überzeugte noch keine große Nation!
Eine Vielzahl möglicher Erklärungen
Aber woran liegt das? An der kräftezehrenden Saison, welche die meisten Stars in ihren Vereinen hinter sich haben? Am fehlenden Rhythmus zu Beginn eines Turniers? An den kühlen Temperaturen und wechselhaften Bedingungen im südafrikanischen Winter? Oder vielleicht an den lauten Vuvuzelas, die nicht nur den meisten Fans auf den Wecker fallen, sondern auch die Kommunikation der Spieler auf dem Feld erschweren? Sind die Schiedsrichter mit ihrer teils kleinlichen Linie Schuld? Sicherlich gibt es nicht den einen Grund, sondern die Ursachen dürften vielschichtiger sein und von Mannschaft zu Mannschaft nochmals unterschiedlich gelagert sein.
Die Hoffnung stirbt zuletzt
Doch die Hoffnung (und da sind wir wieder am Anfang) stirbt ja bekanntlich zuletzt. Das Turnier ist nicht einmal eine Woche alt und mit zunehmender Dauer sollten die Teams und vor allem die Favoriten sich steigern. Das ist nicht nur logisch, sondern liegt auch in der Natur der Sache. Dabei zeigten die vermeintlichen Underdogs Slowenien und USA gestern im direkten Duell, wie wir uns den Fußball vorstellen. Beim 2:2 im Ellis Park von Johannesburg gab es jede Menge Torraumszenen, klasse Treffer, Spannung und Dramatik. Bitte mehr davon!
Favoriten stolpern ins Turnier
Enttäuschend ist das Prädikat, mit dem ein Großteil der Spiele bislang versehen werden muss. Die Franzosen kämpfen mit Grüppchenbildung und spielerischer Armut, Rekordweltmeister Brasilien gurkt sich zu einem 2:1-Arbeitssieg gegen die Fußballgroßmacht Nordkorea. Titelverteidiger Italien ist weiter auf der Suche nach der spielerischen Identität und die Geheimfavoriten Portugal und Elfenbeinküste neutralisierten einander auf mäßigem Niveau. Von den hoch gehandelten Engländern, die gestern gegen Algerien nichts gebacken bekamen mal ganz zu Schweigen. Selbst Top-Titelkandidat Spanien verlor sein erstes Spiel überraschend gegen die Schweiz. Kurzum, eine Vielzahl der Favoriten ist nicht in Tritt. Bis auf Argentinien und Deutschland im Spiel gegen Australien überzeugte noch keine große Nation!
Eine Vielzahl möglicher Erklärungen
Aber woran liegt das? An der kräftezehrenden Saison, welche die meisten Stars in ihren Vereinen hinter sich haben? Am fehlenden Rhythmus zu Beginn eines Turniers? An den kühlen Temperaturen und wechselhaften Bedingungen im südafrikanischen Winter? Oder vielleicht an den lauten Vuvuzelas, die nicht nur den meisten Fans auf den Wecker fallen, sondern auch die Kommunikation der Spieler auf dem Feld erschweren? Sind die Schiedsrichter mit ihrer teils kleinlichen Linie Schuld? Sicherlich gibt es nicht den einen Grund, sondern die Ursachen dürften vielschichtiger sein und von Mannschaft zu Mannschaft nochmals unterschiedlich gelagert sein.
Die Hoffnung stirbt zuletzt
Doch die Hoffnung (und da sind wir wieder am Anfang) stirbt ja bekanntlich zuletzt. Das Turnier ist nicht einmal eine Woche alt und mit zunehmender Dauer sollten die Teams und vor allem die Favoriten sich steigern. Das ist nicht nur logisch, sondern liegt auch in der Natur der Sache. Dabei zeigten die vermeintlichen Underdogs Slowenien und USA gestern im direkten Duell, wie wir uns den Fußball vorstellen. Beim 2:2 im Ellis Park von Johannesburg gab es jede Menge Torraumszenen, klasse Treffer, Spannung und Dramatik. Bitte mehr davon!

Goal.com-Umfrage
Die Umfrage läuft vom 18.06.2010 bis zum 27.06.2010
Die Umfrage läuft vom 18.06.2010 bis zum 27.06.2010
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25.76%
Es geht so. Die meisten Spiele sind langweilig.
25.62%
Gut
12.37%
Dein Tipp
Canada - USA
Tipp abgegeben
Most Popular Predictions
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Canada 0-3 USA
- 16.67 %
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Canada 2-1 USA
- 12.12 %
-
Canada 1-3 USA
- 10.61 %
Goal.com-Flutlicht
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