|
|
Interview: The Parlotones wollen dank ARD-WM-Song hier genau so groß werden wie in ihrer Heimat
Bereits vor Kurzem haben wir Euch The Parlotones vorgestellt, die Band, die neben Größen wie den Black Eyed Peas oder Shakira beim FIFA WM-Eröffnungskonzert auf der Bühne stehen wird. Der größte Musikact des afrikanischen Kontinents wird jedoch diesen Sommer auch hier zu hören sein: Die Indierocker steuern nämlich den offiziellen WM-Song der ARD bei und werden zudem auf einigen Bühnen des Landes live zu sehen sein. In einem mehrteiligen Interview stellt Goal.com Euch die Künstler einmal näher vor und plaudert mit Sänger Kahn Morbee über Südafrika, Rock’n’Roll und natürlich Fußball.

offizieller Partner von Goal.com
(frd) Johannesburg/Köln. „Come Back As Heroes“ genau das wünschen sich The Parlotones auch für Europa. Helden sind Sänger Kahn Morbee, Neil Pauw (Drums), Paul Hodgson (Gitarre) und Glenn Hodgson (Bass/Klavier) in ihrer Heimat Südafrika bereits. Diesen Status streben die Alternative Rocker nun auch in Deutschland an. Helfen soll dabei ihr neuer WM-Song, den die ARD offiziell für seine Fußballberichterstattung ausgewählt hat.
Dass es stetig bergauf geht, damit hätten die Jungs aus Johannesburg nicht gerechnet. Live-Aid war schon ein Höhepunkt, das man nur schwer übertreffen kann, so Frontmann Kahn Morbee im exklusiven Interview mit Goal.com, doch bei einer Fußball-WM, zudem noch im eigenen Land, im Fokus zu stehen ist noch eine Schippe mehr. Unser Reporter François Duchateau hat mit dem Sänger beim Interviewtag in Köln gesprochen und versucht das Geheimnis hinter den sportverrückten Parlotones und ihren südafrikanischen Wurzeln ans Tageslicht zu bringen.
Kahn, sind die Parlotones zum ersten Mal in Deutschland?
Kahn Morbee: Nein, ich glaube das ist unser viertes Mal. Beim ersten Mal reisten wir als Support durch die Republik, die beiden Male danach gaben wir unsere eigenen Konzerte.
Welche Erfahrungen habt ihr in der Bundesrepublik gemacht?
Kahn Morbee: Ausschließlich positive. Okay, das Wetter ist manchmal etwas gewöhnungsbedürftig, aber wir sind gerne hier und werden auch in Zukunft öfter hierher kommen. Wir wollen Deutschland zu unserer zweiten Heimat machen.
Mit dem ARD WM-Song im Gepäck plant ihr diesen Sommer den großen Durchbruch...
Kahn Morbee: Yeah! Aber wenn es während der Weltmeisterschaft nicht gelingen sollte, dann werden wir einfach weiter versuchen hier Fuß zu fassen.
Ihr habt auf dem afrikanischen Kontinent alles erreicht, was man als Musiker erreichen kann und seid Südafrikas größte Rockband. Hält es eine Band frisch, wenn man nun auf einem anderen Kontinent noch einmal neu anfangen muss?
Kahn Morbee: Es ist auf jeden Fall so, dass man dadurch den Erfolg in der Heimat noch mehr schätzen lernt, wenn man woanders neu beginnen muss. Aber wir haben es gewagt und steuern auch hier hoffentlich erfolgreichen Zeiten entgegen.
Wie muss man sich euren Status vorstellen? Könnt ihr in Südafrika überhaupt noch frei herumlaufen?
Kahn Morbee: Auf der Straße werden wir ständig erkannt. Fans fragen uns nach Fotos oder Autogrammen. Derzeit sind wir die Band mit den meisten Verkäufen und die erste afrikanische Gruppe, die hier die großen Konzertarenen ausverkauft hat. Darauf sind wir stolz.
Hättet ihr euch je so einen Durchbruch zugetraut, als ihr euch gegründet habt?
Kahn Morbee: Wir haben mit überhaupt keinem Erfolg gerechnet. Natürlich träumt man davon, wenn man in der Garage probt. Dass wir all das erreicht haben, fühlt sich oft schon irgendwie surreal an. Als wir damals Live-Aid gespielt haben, diese immens große Show, ging das wie im Fluge vorbei. Gefühlte fünf Minuten, dabei stehen wir oft bis zu zwei Stunden on Stage. Aber wenn dann der Adrenalinrausch vorbei ist, dann merkt man schon die ganze Anstrengung im Körper und weiß dann wieder, dass man da oben auf der Bühne ganz lange alles gegeben hat.
Könntet ihr euch vorstellen in ein anderes Land zu ziehen, wenn der Erfolg stimmt?
Kahn Morbee: Seine Wurzeln verliert man nie. Südafrika wird immer meine Heimat bleiben. Natürlich könnte ich mir vorstellen einmal eine ganze Weile im Ausland zu verbringen, als Band tut man dies ja zwangsläufig. Wir haben jede Menge Spaß unterwegs. Natürlich könnte man woanders wohnen, aber Heimat? Das ist mehr als nur vier Wände und ein Dach.
Goal.com bleibt im wahrsten Sinne des Wortes am Ball. Verpasst nicht Teil 2 des Interviews mit dem Parlotones-Sänger, der über die WM in Südafrika, die Fußballbegeisterung der Bafana-Anhänger und vieles mehr redet. Bis dahin spendieren wir Euch hier alle News.
Goal.com-Flutlicht
/* empty because this one does not have controls */?>
-
Bensingers Bayern – Die FCB-Kolumne: Mit zwei Spitzen gegen dreckige Scheine?
KOLUMNE - Jede Woche gibt euch FCB-Reporter Maximilian Bensinger Einblick in sein Gefühlsleben. Was gibt es Neues an der Säbener Straße? Emotional und erschreckend subjektiv!
-
Mit Giovinco, M'Vila & van der Wiel: Die EM-Stars, die in diesem Sommer wechseln könnten
Die EM bietet den teilnehmenden Akteuren die Möglichkeit, sich ins Schaufenster zu stellen, um sich für neue Klubs zu empfehlen - wir bieten einen Überblick der Wechselkandidaten.
-
„Beckers Borussia“ - die Mönchengladbach-Kolumne: „Ersatzdroge“ Europameisterschaft
Wöchentlich nimmt Gregor Becker die Geschehnisse rund um Borussia Mönchengladbach aufs Korn. Was tut sich im Borussia-Park, wo zwickt es? Was läuft gut und was gibt es Neues?
-
Starte dein eigenes Tippspiel auf Kicktipp.de!
Ob Bundesliga, Fußball International oder EM 2012 - Tippe jetzt online gegen Freunde und Kollegen in deiner eigenen Tipprunde