|
|
Wer coacht die Elfenbeinküste bei der WM?
94 Tage vor Beginn der Weltmeisterschaft in Südafrika steht Geheimfavorit nach der Entlassung von Coach Vahid Halilhodzic noch immer ohne Trainer da. Als heißeste Kandidaten auf die Nachfolge des Bosniers galten zuletzt Weltenbummler Guus Hiddink, Ex-England- Übungsleiter Sven Göran Eriksson und der ehemalige Bundeliga-Coach Eric Gerets. Neuester Name in der Verlosung der „Elefanten“ ist der Franzose Phillipe Troussier.
Von Johannes RUPPRECHTER
Yamoussoukro. Die Frage beschäftigt dieser Tage viele Fußballfans: Wer wird denn nun neuer Trainer der Elfenbeinküste? Drei Monate vor Beginn der Weltmeisterschaft in Südafrika, wissen die Stars und die Toure-Bürder Yaya und Kolo sowie die Chelsea-Akteure Didier Drogba und Salomon Kalou immer noch nicht, auf wessen Kommando sie beim Weltturnier im Juni hören müssen. Und die Zeit rennt „Les Elephants“ langsam aber sicher davon.
Todesgruppe wartet
Im letztwöchigen Test gegen Südkorea stießen sich die von vielen Insidern als gefährlicher Außenseiter auf den WM-Titel eingestuften Afrikaner die Stoßzähne bei der 0:2-Pleite gehörig an. Die Dickhäuter, die 2006 in Deutschland erstmals an einer WM teilnahmen, waren den asiatischen Tiger hoffnungslos unterlegen.
Und dies bereitet 94 Tage vor dem Startschuss zum größten Fußballturnier der Welt Sorge im Lager der Westafrikaner. Zumal mit Südkoreas kleinem Bruder Nordkorea ein Gegner mit ähnlichen physischen und läuferischen Stärken auf die Toures & Co. wartet. Von der Klasse der anderen beiden Gegner in der Todesgruppe G – Brasilien und Portugal – ganz zu schweigen.
Gelingt der Coup mit Hiddink?
Dennoch lässt der Verband um Präsident Jacques Anouma bei der Suche nach einem Nachfolger auf den beim Africa-Cup wenig erfolgreichen Bosnier Vahid Halilhodzic eine klare Linie vermissen. Immerhin erklärte der Boss zuletzt am Rande des Testspiels gegen Südkorea: „Drei oder vier Kandidaten sind noch im Rennen. Guus Hiddink ist der Mann, den wir haben wollen.”
Der Niederländer, der nach der WM als Nationaltrainer in der Türkei anheuert, bekundete bereits sein Interesse an dem Posten, muss die Offerte jedoch noch mit der russischen Föderation absprechen, weil sein Kontrakt dort offiziell noch bis Ende Juni läuft.
Nordkorea und Nigeria mit Interesse
Auch die WM-Teilnehmer Nordkorea und Nigeria waren zuletzt an einer Verpflichtung Hiddinks bis zum Weltturnier interessiert. Nordkorea will Hiddink aus Respekt zu Südkorea nicht trainieren, wo er auch schon als Nationaltrainer tätig war. Diese coachte er während deren Heim-WM 2002, vier Jahre zuvor betreute er sein Heimatland Niederlande, zuletzt 2006 in Deutschland – ebenfalls erfolgreich – die Auswahl Australiens.
Drogba als Botschafter
Im Buhlen der beiden afrikanischen Verbände, würde Hiddink angeblich die Ivorer favorisieren. Angeblich habe deren Stürmerstar Didier Drogba den 63-Jährigen im Auftrag des Verbandes angerufen, um ihm die Aufgabe schmackhaft zu machen. Die beiden kennen sich aus gemeinsamen Chelsea-Zeiten.
Eriksson und Gerets in der Verlosung
Als Alternativen werden der schwedische Ex-“Three Lions“-Coach Sven-Göran Eriksson und der ehemalige Bundesliga-Trainer Eric Gerets gehandelt. Doch der Belgier, der aktuell den saudi-arabischen Champion Al-Hilal coacht, soll den „Elefanten“ bereits eine Absage erteilt haben. „Ich habe mir das angeschaut, aber diese beiden Jobs sind nich zu vereinbaren, wenn man ernsthaft im Verein arbeiten will“, so der Ex-Übungsleiter von Olympique Marseille gegenüber der belgischen Tagszeitung Het Laatste Nieuws. Dass mit Eriksson dieser Tage verhandelt wird, wurde auf der Internetseite des ivorischen Verbandes bereits bestätigt.
Sticht Troussier alle aus?
Es ist aber auch gut möglich, dass künftig keiner dieses Trios das Zepter bei der afrikanischen Top-Truppe schwingen wird, sondern ein alter Bekannter. Sports Nippon berichtete am Dienstag, es so gut wie sicher, dass Phillipe Troussier (54) neuer Trainer der „Elefanten“ wird. Die japanische Tageszeitung beruft sich auf eine Person, die in nahem Kontakt zum Franzosen, der die Westafrikaner schon von 1993 bis 1995 trainierte, steht.
Eure Meinung: Wer wäre der ideale Coach für die Elfenbeinküste?
Aktuelle Nachrichten, spannende Diskussionen und ein direkter Draht zur Redaktion: Werdet jetzt auf Facebook Fan von Goal.com!
Todesgruppe wartet
Im letztwöchigen Test gegen Südkorea stießen sich die von vielen Insidern als gefährlicher Außenseiter auf den WM-Titel eingestuften Afrikaner die Stoßzähne bei der 0:2-Pleite gehörig an. Die Dickhäuter, die 2006 in Deutschland erstmals an einer WM teilnahmen, waren den asiatischen Tiger hoffnungslos unterlegen.
Und dies bereitet 94 Tage vor dem Startschuss zum größten Fußballturnier der Welt Sorge im Lager der Westafrikaner. Zumal mit Südkoreas kleinem Bruder Nordkorea ein Gegner mit ähnlichen physischen und läuferischen Stärken auf die Toures & Co. wartet. Von der Klasse der anderen beiden Gegner in der Todesgruppe G – Brasilien und Portugal – ganz zu schweigen.
Gelingt der Coup mit Hiddink?
Dennoch lässt der Verband um Präsident Jacques Anouma bei der Suche nach einem Nachfolger auf den beim Africa-Cup wenig erfolgreichen Bosnier Vahid Halilhodzic eine klare Linie vermissen. Immerhin erklärte der Boss zuletzt am Rande des Testspiels gegen Südkorea: „Drei oder vier Kandidaten sind noch im Rennen. Guus Hiddink ist der Mann, den wir haben wollen.”
Der Niederländer, der nach der WM als Nationaltrainer in der Türkei anheuert, bekundete bereits sein Interesse an dem Posten, muss die Offerte jedoch noch mit der russischen Föderation absprechen, weil sein Kontrakt dort offiziell noch bis Ende Juni läuft.
Nordkorea und Nigeria mit Interesse
Auch die WM-Teilnehmer Nordkorea und Nigeria waren zuletzt an einer Verpflichtung Hiddinks bis zum Weltturnier interessiert. Nordkorea will Hiddink aus Respekt zu Südkorea nicht trainieren, wo er auch schon als Nationaltrainer tätig war. Diese coachte er während deren Heim-WM 2002, vier Jahre zuvor betreute er sein Heimatland Niederlande, zuletzt 2006 in Deutschland – ebenfalls erfolgreich – die Auswahl Australiens.
Drogba als Botschafter
Im Buhlen der beiden afrikanischen Verbände, würde Hiddink angeblich die Ivorer favorisieren. Angeblich habe deren Stürmerstar Didier Drogba den 63-Jährigen im Auftrag des Verbandes angerufen, um ihm die Aufgabe schmackhaft zu machen. Die beiden kennen sich aus gemeinsamen Chelsea-Zeiten.
Eriksson und Gerets in der Verlosung
Als Alternativen werden der schwedische Ex-“Three Lions“-Coach Sven-Göran Eriksson und der ehemalige Bundesliga-Trainer Eric Gerets gehandelt. Doch der Belgier, der aktuell den saudi-arabischen Champion Al-Hilal coacht, soll den „Elefanten“ bereits eine Absage erteilt haben. „Ich habe mir das angeschaut, aber diese beiden Jobs sind nich zu vereinbaren, wenn man ernsthaft im Verein arbeiten will“, so der Ex-Übungsleiter von Olympique Marseille gegenüber der belgischen Tagszeitung Het Laatste Nieuws. Dass mit Eriksson dieser Tage verhandelt wird, wurde auf der Internetseite des ivorischen Verbandes bereits bestätigt.
Sticht Troussier alle aus?
Es ist aber auch gut möglich, dass künftig keiner dieses Trios das Zepter bei der afrikanischen Top-Truppe schwingen wird, sondern ein alter Bekannter. Sports Nippon berichtete am Dienstag, es so gut wie sicher, dass Phillipe Troussier (54) neuer Trainer der „Elefanten“ wird. Die japanische Tageszeitung beruft sich auf eine Person, die in nahem Kontakt zum Franzosen, der die Westafrikaner schon von 1993 bis 1995 trainierte, steht.
Eure Meinung: Wer wäre der ideale Coach für die Elfenbeinküste?
Aktuelle Nachrichten, spannende Diskussionen und ein direkter Draht zur Redaktion: Werdet jetzt auf Facebook Fan von Goal.com!
Goal.com-Flutlicht
/* empty because this one does not have controls */?>
-
Bensingers Bayern – Die FCB-Kolumne: Mit zwei Spitzen gegen dreckige Scheine?
KOLUMNE - Jede Woche gibt euch FCB-Reporter Maximilian Bensinger Einblick in sein Gefühlsleben. Was gibt es Neues an der Säbener Straße? Emotional und erschreckend subjektiv!
-
Mit Giovinco, M'Vila & van der Wiel: Die EM-Stars, die in diesem Sommer wechseln könnten
Die EM bietet den teilnehmenden Akteuren die Möglichkeit, sich ins Schaufenster zu stellen, um sich für neue Klubs zu empfehlen - wir bieten einen Überblick der Wechselkandidaten.
-
„Beckers Borussia“ - die Mönchengladbach-Kolumne: „Ersatzdroge“ Europameisterschaft
Wöchentlich nimmt Gregor Becker die Geschehnisse rund um Borussia Mönchengladbach aufs Korn. Was tut sich im Borussia-Park, wo zwickt es? Was läuft gut und was gibt es Neues?
-
Starte dein eigenes Tippspiel auf Kicktipp.de!
Ob Bundesliga, Fußball International oder EM 2012 - Tippe jetzt online gegen Freunde und Kollegen in deiner eigenen Tipprunde