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Ernüchterung in Südafrika
Der Ausrichter der Weltmeisterschaft ist noch lange nicht in Turnierform. Die Eindrücke des Tests gegen Namibia gestern waren ernüchternd.
Von Falko BLÖDING
Durban. Die Sorgen von Carlos Alberto Parreira, dem Trainer der südafrikanischen Nationalmannschaft, dürften nach dem enttäuschenden 1:1 im Vorbereitungsspiel gegen Namibia noch größer geworden sein. Beim Gastgeber gibt es vor der WM im eigenen noch eine Menge zu tun. Vor allem die „Abteilung Attacke“ bereitet große Kopfschmerzen.
Maue Offensivleistung
Was sich im zweiten Halbjahr 2009 andeutete, fand gestern seine Fortsetzung: Südafrika tut sich schwer, Chancen herauszuspielen und Tore zu erzielen. Zuletzt hatten die „Bafana Bafana“ gegen Swasiland (6:2) und Simbabwe (3:0) getestet, um frisches Selbstvertrauen zu tanken. Gegen Namibia war davon allerdings nur wenig zu sehen. Die Gäste spielten in Durban konsequentes Pressing und Südafrika hatte damit große Mühe. Die Abwesenheit der beiden Säulen Steven Pienaar und Benni McCarthy wurde nur allzu deutlich.
Parreiras Appell hilft nicht
Dabei hatte Parreira vor dem Spiel an seine Spieler appelliert: „Das ist nicht nur eine Partie gegen Namibia, es ist auch das Feiern einer magischen Zahl. Es sind noch 100 Tage bis zur Weltmeisterschaft. Ich habe meinen Spielern gesagt, dass von nun an alles wichtig ist. Egal ob im Spiel, oder im Training, wir sind ein WM-Teilnehmer. Sie sind nun Teil der Elite und werden ihr Land repräsentieren. Nur wenige Athleten haben die Chance und darum sollen sie ihr Bestes geben“, so der Brasilianer.
Weiterer Test gegen Paraguay
Falls die Leistung gegen das international drittklassige Namibia tatsächlich das Optimum war, sollte den südafrikanischen Fans Angst und Bange werden. Nach einem Gegentreffer von Rudolph Bester (41.), gelang den Hausherren erst in der Schlussphase durch Katlego Mphela (81.) der Ausgleich. Nun soll Ende des Monats ein weiteres Testspiel gegen Paraguay anberaumt werden, um die Probleme zu lösen. Immerhin scheiterte noch nie ein WM-Gastgeber in der Vorrunde und dies soll nach dem Willen der Südafrikaner auch so bleiben.
Maue Offensivleistung
Was sich im zweiten Halbjahr 2009 andeutete, fand gestern seine Fortsetzung: Südafrika tut sich schwer, Chancen herauszuspielen und Tore zu erzielen. Zuletzt hatten die „Bafana Bafana“ gegen Swasiland (6:2) und Simbabwe (3:0) getestet, um frisches Selbstvertrauen zu tanken. Gegen Namibia war davon allerdings nur wenig zu sehen. Die Gäste spielten in Durban konsequentes Pressing und Südafrika hatte damit große Mühe. Die Abwesenheit der beiden Säulen Steven Pienaar und Benni McCarthy wurde nur allzu deutlich.
Parreiras Appell hilft nicht
Dabei hatte Parreira vor dem Spiel an seine Spieler appelliert: „Das ist nicht nur eine Partie gegen Namibia, es ist auch das Feiern einer magischen Zahl. Es sind noch 100 Tage bis zur Weltmeisterschaft. Ich habe meinen Spielern gesagt, dass von nun an alles wichtig ist. Egal ob im Spiel, oder im Training, wir sind ein WM-Teilnehmer. Sie sind nun Teil der Elite und werden ihr Land repräsentieren. Nur wenige Athleten haben die Chance und darum sollen sie ihr Bestes geben“, so der Brasilianer.
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Falls die Leistung gegen das international drittklassige Namibia tatsächlich das Optimum war, sollte den südafrikanischen Fans Angst und Bange werden. Nach einem Gegentreffer von Rudolph Bester (41.), gelang den Hausherren erst in der Schlussphase durch Katlego Mphela (81.) der Ausgleich. Nun soll Ende des Monats ein weiteres Testspiel gegen Paraguay anberaumt werden, um die Probleme zu lösen. Immerhin scheiterte noch nie ein WM-Gastgeber in der Vorrunde und dies soll nach dem Willen der Südafrikaner auch so bleiben.
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