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ELF WM-Favoriten in Südafrika – Welcher Underdog hat das Zeug zur Sensation?
Mit einem im wahrsten Sinne des Wortes handfesten Skandal endete die WM-Qualifikation in Europa. Frankreichs „Handballer“ schummelten sich gegen Irland nach Südafrika und lösten als vorletzte von 32 Mannschaften das WM-Ticket. Die Fahrkarte Nummer 32 schließlich ging an Uruguay. Und somit stehen sie fest, die Teams, die im Sommer 2010 Fußball-Geschichte schreiben wollen. Doch wer sind nach aktuellem Stand der Dinge die Favoriten? Dieser Frage ging die Goal.com-Redaktion auf die Spur. Wir präsentieren unser beliebtes Ranking in einer neuen Folge: ELF Favoriten auf die WM-Krone 2010.
Von François DUCHATEAU
Das Ranking: Die ELF Favoriten der WM 2010 in Südafrika
Kapstadt. Morgen werden in Kapstadt die Gruppen der WM 2010 ausgelost. In unserer beliebten ELF-Reihe hat Goal.com bereits seine Favoriten gekührt. Doch eine Weltmeisterschaft ist kein Wunschkonzert. Favoriten scheitern bei jedem Turnier gegen den Kampf oder erfrischende Naivität so genannter Underdogs, die vorher niemand auf dem Zettel hatte. Wer könnte in Südafrika sich in die Herzen des Publikums spielen und die für eine unerwartete Sensation sorgen?
„We are red, we are white“ – what about Danish Dynamite?
Gerne zu den grauen Mäusen wird die Nationalmannschaft Dänemarks gezählt. Doch Morten Olsen möchte mit seiner Truppe die Fußballwelt ein für alle Mal vom Gegenteil überzeugen und das lästige Klischee eliminieren. „We are red, we are white, we are Danish Dynamite!“, lautet der Schlachtruf der Skandinavier. Die Laudrup-Brüder sind zwar längst Vergangenheit, aber mit Bendtner, Agger oder Keeper Sørensen beispielsweise behaupten sich beispielsweise drei wichtige Legionäre in der englischen Premier League, die zurzeit als beste Spielklasse der Welt gilt. Zum Vergleich: Im DFB-Team kennt aktuell nur Michael Ballack dieses Niveau.

Hitzfeld und Rehhagel - zwei Trainerfüchse, die Erfolg verkörpern
Die Schweiz repräsentiert zwar dieselben Farben wie die Skandinavier, hat aber vielleicht sogar ein noch graueres Image an sich kleben. Dennoch: Mit Ottmar Hitzfeld verfügt man über einen absoluten Spitzentrainer, der für Erfolge steht. Der Aufwärtstrend war klar sichtbar: Die „Eidgenossen“ sicherten als Gruppenerster die direkte Qualifikation. Der Ex-Bayern- und BVB-Coach ließ einen anderen Trainerfuchs, nämlich Otto Rehhagel hinter sich. Dass auch dieser aus einem Underdog alles herauskitzeln kann, hat der Essener nicht nur mit Kaiserslautern, sondern auch mit Griechenland 2004 demonstriert, als er mit Libero die modernen Portugiesen im eigenen Land vom Europameistertitel abhalten konnte.
LIVE: Die WM-Auslosung (Freitag ab 17:45 Uhr auf Goal.com)
Die Afrikaner sind besonders motiviert
Doch Europa ist sicher nicht der Tellerrand des Fußballs. Afrikanische Teams werden äußerst motiviert sein, beim größten Spektakel ihres Kontinents alles zu geben. Technisch sind die Afrikaner uns vielleicht sogar überlegen, nicht etwa was taktische Ordnung angeht. Doch „unten“ hat man diesen Nachholbedarf gesehen und in besser ausgebildete Trainer investiert. Ghanas Jugend hat jüngst erst den Junioren-WM-Titel erlangt. Kamerun und Nigeria haben seit Jahren bereits gute Individualisten im Team, die Spiele im Zweifelsfall entscheiden können. Glaubt man der Historie, so darf sich Südafrika bereits über ein Weiterkommen in die nächste Runde freuen. Denn traditionell zog der Gastgeber auch stets in die K.O.-Runde weiter. Man sollte sich also nicht nur vor der Elfenbeinküste in Acht nehmen.
Uruguay und US-Boys wollen’s wissen

Auch die Südamerikaner haben bekanntlich Feuer in den Füßen. Selbst wenn Uruguay erst über die Play-Offs das WM-Ticket sicherte: Ihre Elf ist so stark wie seit langem nicht mehr. Stars wie Luis Suarez, Diego Lugano und Diego Forlan sind gereift und bereit für den großen Coup. Auch die USA ist seit der WM 1994 im Aufwind. Längst ist Mexiko nicht mehr die einzige Fußballmacht in Nordamerika. Die US-Boys haben zwar keine Superstars, dafür aber Teamspirit und sind taktisch von der allerfeinsten Schule. Ein hoher Platz in der FIFA Weltrangliste belegt diese Annahme. Die Amerikaner lieben bekanntlich Heldengeschichten, wo der kleine Underdog die großen mit Leidenschaft übertrumpft. Wer sagt, dass Südafrika nicht solch ein Hollywood-Szenario bekommen kann? Lassen wir uns überraschen...
Was meint ihr: Wer kann bei der WM 2010 überraschen?
Das Ranking: Die ELF Favoriten der WM 2010 in Südafrika
Kapstadt. Morgen werden in Kapstadt die Gruppen der WM 2010 ausgelost. In unserer beliebten ELF-Reihe hat Goal.com bereits seine Favoriten gekührt. Doch eine Weltmeisterschaft ist kein Wunschkonzert. Favoriten scheitern bei jedem Turnier gegen den Kampf oder erfrischende Naivität so genannter Underdogs, die vorher niemand auf dem Zettel hatte. Wer könnte in Südafrika sich in die Herzen des Publikums spielen und die für eine unerwartete Sensation sorgen?
„We are red, we are white“ – what about Danish Dynamite?
Gerne zu den grauen Mäusen wird die Nationalmannschaft Dänemarks gezählt. Doch Morten Olsen möchte mit seiner Truppe die Fußballwelt ein für alle Mal vom Gegenteil überzeugen und das lästige Klischee eliminieren. „We are red, we are white, we are Danish Dynamite!“, lautet der Schlachtruf der Skandinavier. Die Laudrup-Brüder sind zwar längst Vergangenheit, aber mit Bendtner, Agger oder Keeper Sørensen beispielsweise behaupten sich beispielsweise drei wichtige Legionäre in der englischen Premier League, die zurzeit als beste Spielklasse der Welt gilt. Zum Vergleich: Im DFB-Team kennt aktuell nur Michael Ballack dieses Niveau.

Hitzfeld und Rehhagel - zwei Trainerfüchse, die Erfolg verkörpern
Die Schweiz repräsentiert zwar dieselben Farben wie die Skandinavier, hat aber vielleicht sogar ein noch graueres Image an sich kleben. Dennoch: Mit Ottmar Hitzfeld verfügt man über einen absoluten Spitzentrainer, der für Erfolge steht. Der Aufwärtstrend war klar sichtbar: Die „Eidgenossen“ sicherten als Gruppenerster die direkte Qualifikation. Der Ex-Bayern- und BVB-Coach ließ einen anderen Trainerfuchs, nämlich Otto Rehhagel hinter sich. Dass auch dieser aus einem Underdog alles herauskitzeln kann, hat der Essener nicht nur mit Kaiserslautern, sondern auch mit Griechenland 2004 demonstriert, als er mit Libero die modernen Portugiesen im eigenen Land vom Europameistertitel abhalten konnte.
LIVE: Die WM-Auslosung (Freitag ab 17:45 Uhr auf Goal.com)
Die Afrikaner sind besonders motiviert
Doch Europa ist sicher nicht der Tellerrand des Fußballs. Afrikanische Teams werden äußerst motiviert sein, beim größten Spektakel ihres Kontinents alles zu geben. Technisch sind die Afrikaner uns vielleicht sogar überlegen, nicht etwa was taktische Ordnung angeht. Doch „unten“ hat man diesen Nachholbedarf gesehen und in besser ausgebildete Trainer investiert. Ghanas Jugend hat jüngst erst den Junioren-WM-Titel erlangt. Kamerun und Nigeria haben seit Jahren bereits gute Individualisten im Team, die Spiele im Zweifelsfall entscheiden können. Glaubt man der Historie, so darf sich Südafrika bereits über ein Weiterkommen in die nächste Runde freuen. Denn traditionell zog der Gastgeber auch stets in die K.O.-Runde weiter. Man sollte sich also nicht nur vor der Elfenbeinküste in Acht nehmen.
Uruguay und US-Boys wollen’s wissen

Auch die Südamerikaner haben bekanntlich Feuer in den Füßen. Selbst wenn Uruguay erst über die Play-Offs das WM-Ticket sicherte: Ihre Elf ist so stark wie seit langem nicht mehr. Stars wie Luis Suarez, Diego Lugano und Diego Forlan sind gereift und bereit für den großen Coup. Auch die USA ist seit der WM 1994 im Aufwind. Längst ist Mexiko nicht mehr die einzige Fußballmacht in Nordamerika. Die US-Boys haben zwar keine Superstars, dafür aber Teamspirit und sind taktisch von der allerfeinsten Schule. Ein hoher Platz in der FIFA Weltrangliste belegt diese Annahme. Die Amerikaner lieben bekanntlich Heldengeschichten, wo der kleine Underdog die großen mit Leidenschaft übertrumpft. Wer sagt, dass Südafrika nicht solch ein Hollywood-Szenario bekommen kann? Lassen wir uns überraschen...
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