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ELF WM-Favoriten in Südafrika - Platz 10: Frankreich
Mit einem im wahrsten Sinne des Wortes handfesten Skandal endete die WM-Qualifikation in Europa. Frankreichs Basketballer schummelten sich gegen Irland nach Südafrika und lösten als vorletzte von 32 Mannschaften das WM-Ticket. Die Fahrkarte Nummer 32 schließlich ging an Uruguay. Und somit stehen sie fest, die Teams, die im Sommer 2010 Fußball-Geschichte schreiben wollen. Doch wer sind nach aktuellem Stand der Dinge die Favoriten? Dieser Frage ging die Goal.com-Redaktion auf die Spur. Wir präsentieren unser beliebtes Ranking in einer neuen Folge: ELF Favoriten auf die WM-Krone 2010.
(rb) Paris. Die WM-Qualifikation der französischen Nationalmannschaft war von Beginn an, alles andere als überzeugend. In der Gruppe 7 war man zwar haushoher Favorit, doch die Leistungen stimmten vom ersten Spieltag an nicht, als man sehr überraschend in Österreich mit 1:3 verlor. Die Mannschaft und vor allem der Trainer standen in der Kritik, konnten aber die Kurve kratzen und erreichten den zweiten Platz in der Gruppe, obwohl die meisten Spiele nicht unbedingt ein Leckerbissen für die Fans war.
Als man in den WM-Qualifikations Play-Offs Irland zugelost bekam, war man im französischen Lager nicht besonders glücklich, denn man wusste, dass Irland der schwerstmögliche Gegner war. Was danach passiert ist, weiß mittlerweile ein jeder, denn das Handspiel eines Thierry Henry, das die WM-Teilnahme fixierte, hat beinahe jetzt schon so ein Kult-Status wie die „Hand Gottes“ von Diego Maradona. Obwohl die Teilnahme Frankreichs seitdem mehr als nur umstritten ist und die Mannschaft, vor allem aber Thierry Henry, in der Öffentlichkeit sicherlich viel an ihrem (bzw.seinem) Ansehen eingebüßt hat, ist Frankreich von der Qualität seiner Spieler ein Mitfavorit auf den WM-Titel.
Viele Stars aber nur mäßiger Erfolg
Frankreich hat seit dem Gewinn der Weltmeisterschaft 1998 etliche Weltstars hervorgebracht und diese Tradition setzt sich weiter fort. Franck Ribery, Thierry Henry, Karim Benzema, Nicolas Anelka sind nur einige Namen, die hervorzuheben sind. Das Offensivpotential der Mannschaft ist enorm, doch in den meisten Spielen ist man nur in der Lage einen Treffer zu erzielen. Doch warum kann eine Mannschaft mit solchen Stars keinen attraktiven Fußball spielen und kann kaum offensiv ansehnlichen Fußball produzieren. Trainer Raymond Domenech war schon vor der Weltmeisterschaft 2006 umstritten, konnte sich aber mit der Finalteilnahme retten und behielt seinen Job. Auch damals traten Zinedine Zidane und Lilian Thuram vom Rücktritt aus der Nationalmannschaft zurück und halfen dem Team bei der Weltmeisterschaft. Beide Spieler waren aber unter anderem auch wegen Domenech zuvor ursprünglich zurückgetreten.
Es fehlt die Linie in der Mannschaft. Der Trainer ist mit seinen Methoden alles andere als beliebt und hat auch immer wieder Spieler aus der Nationalmannschaft eliminiert, weil er der Meinung war, dass die nicht ins Team passen würden oder manche wurden aufgrund ihres Sternzeichens nicht mehr einberufen, weil Domenech sich sehr von der Astrologie beeinflussen lässt. Die bekanntesten Spieler sind David Trezeguet, Robert Pires, Philippe Mexes und Sebastian Frey. Immer wieder gab es Systemumstellung, mal wurde mit einer Spitze gespielt, danach versuchte es Domenech wieder mit einem klassischen 4-4-2 und zuletzt stellte er auf ein 4-3-3 um. Es gibt keinen Spieler, der im Nationalteam Frankreichs über einen längeren Zeitraum konstante Leistungen erbringt und an sein Niveau vom Klubfußball herankommt. In der Defensive sucht Domenech noch immer den passenden Partner zu William Gallas in der Innenverteidigung. Im Tor bevorzugte er zuerst Steve Mandanda, um letztendlich wieder auf Hugo Lloris zurückzugreifen.
Verband hält weiter zum Trainer, der optimistisch ist
Obwohl die Mannschaft sich bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht als Einheit erweist und oft auch so spielt, greift der Verband nicht ein und möchte, dass Raymond Domenech die Mannschaft während der WM betreut. Viele ehemalige Spieler und auch die, die von Domenech ausgemustert wurde, kritisieren den Trainer heftig. Auch die Resultate und vor allem die Leistungen der Mannschaft sprechen gegen den Trainer, der auch schon die Schmach der EURO 2008 überraschend überlebt hat. Dieser sagte zur Qualifikation folgendes: „Um auf die Universität zu gehen, muss man das Abitur haben, doch man muss nicht mit Auszeichnung bestanden haben. Es reicht das Abitur und genau das stehen wir im Moment. Wir haben gelitten wie auch in den gesamten zwei Jahren zuvor, doch wir wollen jetzt zur WM fahren und uns dort beweisen. Ich bin davon überzeugt, dass die Mannschaft 2010 eine Verabredung mit dem Schicksal hat.“
Verabredung mit dem Schicksal?
Die Aussagen von Domenech passen zu jenem Bild, das er in der Öffentlichkeit hat und aufgrund der Geschehnisse in den Play-Offs gibt es sicher genügend Leute, die der Mannschaft das frühe Aus wünschen würden, doch wenn die Mannschaft ihr Potential ausschöpfen kann, ist sie mit Sicherheit einer der Favoriten, denn die Topspieler Frankreichs sind schon lange bei den besten Vereinen Europas unter Vertrag und die junge wilde Generation mit Karim Benzema, Yoann Gourcuff, Lassana Diarra und Co spielen auch schon auf dem höchsten Niveau und gehören bald zu den besten der besten, wenn sie es nicht schon teilweise sind. Die Qualität kann der Mannschaft nicht abgesprochen werden, doch jetzt ist es die Aufgabe des Trainers das Beste aus ihr herauszuholen und die Erwartungen einmal zu erfüllen. Denn seit dem Finale der Weltmeisterschaft 2006 konnte die Mannschaft nur zu selten überzeugen und zog auch schon den Zorn der eigenen Fans auf sich. Klar ist nur, wenn man Weltmeister werden will, muss während des Turniers eine ordentliche Leistungssteigerung sichtbar sein.
HIER: ELF WM-Favoriten in Südafrika: Das ultimative Goal.com-Formbarometer
Eure Meinung: Was traut Ihr der französischen Nationalmannschaft bei der WM 2010 zu?
Als man in den WM-Qualifikations Play-Offs Irland zugelost bekam, war man im französischen Lager nicht besonders glücklich, denn man wusste, dass Irland der schwerstmögliche Gegner war. Was danach passiert ist, weiß mittlerweile ein jeder, denn das Handspiel eines Thierry Henry, das die WM-Teilnahme fixierte, hat beinahe jetzt schon so ein Kult-Status wie die „Hand Gottes“ von Diego Maradona. Obwohl die Teilnahme Frankreichs seitdem mehr als nur umstritten ist und die Mannschaft, vor allem aber Thierry Henry, in der Öffentlichkeit sicherlich viel an ihrem (bzw.seinem) Ansehen eingebüßt hat, ist Frankreich von der Qualität seiner Spieler ein Mitfavorit auf den WM-Titel.
Viele Stars aber nur mäßiger Erfolg
Frankreich hat seit dem Gewinn der Weltmeisterschaft 1998 etliche Weltstars hervorgebracht und diese Tradition setzt sich weiter fort. Franck Ribery, Thierry Henry, Karim Benzema, Nicolas Anelka sind nur einige Namen, die hervorzuheben sind. Das Offensivpotential der Mannschaft ist enorm, doch in den meisten Spielen ist man nur in der Lage einen Treffer zu erzielen. Doch warum kann eine Mannschaft mit solchen Stars keinen attraktiven Fußball spielen und kann kaum offensiv ansehnlichen Fußball produzieren. Trainer Raymond Domenech war schon vor der Weltmeisterschaft 2006 umstritten, konnte sich aber mit der Finalteilnahme retten und behielt seinen Job. Auch damals traten Zinedine Zidane und Lilian Thuram vom Rücktritt aus der Nationalmannschaft zurück und halfen dem Team bei der Weltmeisterschaft. Beide Spieler waren aber unter anderem auch wegen Domenech zuvor ursprünglich zurückgetreten.
Es fehlt die Linie in der Mannschaft. Der Trainer ist mit seinen Methoden alles andere als beliebt und hat auch immer wieder Spieler aus der Nationalmannschaft eliminiert, weil er der Meinung war, dass die nicht ins Team passen würden oder manche wurden aufgrund ihres Sternzeichens nicht mehr einberufen, weil Domenech sich sehr von der Astrologie beeinflussen lässt. Die bekanntesten Spieler sind David Trezeguet, Robert Pires, Philippe Mexes und Sebastian Frey. Immer wieder gab es Systemumstellung, mal wurde mit einer Spitze gespielt, danach versuchte es Domenech wieder mit einem klassischen 4-4-2 und zuletzt stellte er auf ein 4-3-3 um. Es gibt keinen Spieler, der im Nationalteam Frankreichs über einen längeren Zeitraum konstante Leistungen erbringt und an sein Niveau vom Klubfußball herankommt. In der Defensive sucht Domenech noch immer den passenden Partner zu William Gallas in der Innenverteidigung. Im Tor bevorzugte er zuerst Steve Mandanda, um letztendlich wieder auf Hugo Lloris zurückzugreifen.
Verband hält weiter zum Trainer, der optimistisch ist
Obwohl die Mannschaft sich bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht als Einheit erweist und oft auch so spielt, greift der Verband nicht ein und möchte, dass Raymond Domenech die Mannschaft während der WM betreut. Viele ehemalige Spieler und auch die, die von Domenech ausgemustert wurde, kritisieren den Trainer heftig. Auch die Resultate und vor allem die Leistungen der Mannschaft sprechen gegen den Trainer, der auch schon die Schmach der EURO 2008 überraschend überlebt hat. Dieser sagte zur Qualifikation folgendes: „Um auf die Universität zu gehen, muss man das Abitur haben, doch man muss nicht mit Auszeichnung bestanden haben. Es reicht das Abitur und genau das stehen wir im Moment. Wir haben gelitten wie auch in den gesamten zwei Jahren zuvor, doch wir wollen jetzt zur WM fahren und uns dort beweisen. Ich bin davon überzeugt, dass die Mannschaft 2010 eine Verabredung mit dem Schicksal hat.“
Verabredung mit dem Schicksal?
Die Aussagen von Domenech passen zu jenem Bild, das er in der Öffentlichkeit hat und aufgrund der Geschehnisse in den Play-Offs gibt es sicher genügend Leute, die der Mannschaft das frühe Aus wünschen würden, doch wenn die Mannschaft ihr Potential ausschöpfen kann, ist sie mit Sicherheit einer der Favoriten, denn die Topspieler Frankreichs sind schon lange bei den besten Vereinen Europas unter Vertrag und die junge wilde Generation mit Karim Benzema, Yoann Gourcuff, Lassana Diarra und Co spielen auch schon auf dem höchsten Niveau und gehören bald zu den besten der besten, wenn sie es nicht schon teilweise sind. Die Qualität kann der Mannschaft nicht abgesprochen werden, doch jetzt ist es die Aufgabe des Trainers das Beste aus ihr herauszuholen und die Erwartungen einmal zu erfüllen. Denn seit dem Finale der Weltmeisterschaft 2006 konnte die Mannschaft nur zu selten überzeugen und zog auch schon den Zorn der eigenen Fans auf sich. Klar ist nur, wenn man Weltmeister werden will, muss während des Turniers eine ordentliche Leistungssteigerung sichtbar sein.
HIER: ELF WM-Favoriten in Südafrika: Das ultimative Goal.com-Formbarometer
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