Die Top-Elf der WM-Qualifikation

Die Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2010 ist Geschichte. Neben vielen Verlierern gab es auch etliche Gewinner. Die größten „Siegertypen“ haben wir für Euch aufgelistet. Mit dabei sind auch drei Stars aus der Bundesliga.

WCQ: Greece v Latvia / Gekas (INTIME)
Von Sebastian HEIER

Hamburg.
Goal.com hat sich, nach der abgelaufenen Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika, große Gedanken über die Top-Elf der vergangenen Monate gemacht. Nach einem intensiven Rückblick steht das folgende Team:

Tor:

Samir Handanovič (Slowenien)
Vier Gegentreffer in der Qualifikations-Gruppenphase waren der absolute Bestwert. Der slowenische Rückhalt hatte einen Namen: Samir Handanovič. Der 25-Jährige vom italienischen Serie A-Klub Udinese Calcio war einer der Garanten für die sensationelle WM-Qualifikation. Erst Tschechien hinter sich gelassen und dann auch noch Russland ausgeschaltet.

Abwehr:

Branislav Ivanovic (Serbien)
Der 25-jährige Verteidiger vom englischen Premier League-Klub FC Chelsea London machte mit seinen Serben eine große Sensation perfekt: Frankreich wurde in die Play-Offs verbannt und Serbien qualifizierte sich direkt für die kommende Weltmeisterschaft. Branislav Ivanovic stand in neun Spielen seiner Auswahl auf dem Rasen und war mit drei Treffern sogar in der Offensive erfolgreich.

Diego Lugano (Uruguay)
Verteidiger Diego Lugano brachte seine Uruguayer in den Play-Offs auf die Siegesstraße, als er im Hinspiel gegen Costa Rica das wichtige 1:0 über die Linie drückte. Der Mann vom türkischen Klub Fenerbahce Istanbul: Vorne traf Lugano, hinten verhinderte er Schlimmeres. Der 29-Jährige war zuvor schon drei Mal erfolgreich.

Gerard Piqué (Spanien)
Zehn Spiele, zehn Siege und 30 Punkte. Spanien ließ sich auf dem Weg zur Weltmeisterschaft 2010 nicht stoppen. Spaniens Defensivakteur Gerard Piqué machte zwar nicht alle Spiele für seine Nation, war aber dennoch bei der Hälfte der Partien an Bord. Mit drei Toren verteidigte der Barca-Akteur nicht nur glänzend, sondern sorgte auch für den Torjubel.

Mittelfeld:

Zvjezdan Misimović (Bosnien-Herzegowina)
Die Freude war riesig, nachdem sich Bosnien-Herzegowina sensationell für die Play-Offs qualifizierte. Zwar scheiterte die Auswahl auf dem Weg zur Weltmeisterschaft, doch mit Zvjezdan Misimović hat sie einen herausragenden Mittelfeldmann in den eigenen Reihen. Fünf Treffer und neun Torvorlagen machten die Hoffnung auf Südafrika erst möglich.

Michael Bradley (USA)
Der 22-Jährige von Bundesligist Borussia Mönchengladbach feierte mit den US-Boys den ersten Platz in der Concacaf-Qualifikationsrunde. In der gesamten Qualifikationsphase machte Bradley 15 Spiele für die USA und erzielte dabei fünf Treffer. Der 1,86 Meter große Mittelfeldspieler war für seine Nationalmannschaft einer der wichtigsten Spieler für den Weg in Richtung Südafrika 2010.

Frank Lampard (England)
Nur eine Niederlage aus zehn Spielen – mit dieser starken Leistung waren die Engländer schon früh für die WM im kommenden Sommer qualifiziert. Frank Lampard, der nicht nur bei Chelsea London schon mehrfach seine Wichtigkeit unterstrich, sorgte in Englands Mittelfeld für die nötige Dynamik. Sieben Torvorlagen und vier erzielte Treffer machten ihn einmal mehr zum herausragenden Akteur.

Kaká (Brasilien)
Die beste Offensive der südamerikanischen Qualifikation hatte einen großen Antreiber: Superstar Kaká von Real Madrid. Fünf Treffer und vier Torvorlagen stehen auf dem Konto des Brasilianers. Der 27-Jährige war in seiner Auswahl herausragend und ein Garant für die guten Spiele und Siege.

Angriff:

Theofanis Gekas (Griechenland)
Auf Vereinsebene Ersatz und in der Nationalmannschaft Stamm: Theofanis Gekas durchlebte während der WM-Qualifikation zwei Gefühlswelten. Für die Griechen traf der Stürmer von Bundesligist Bayer Leverkusen insgesamt zehn Mal und sicherte sich den Torschützentitel der europäischen Qualifikation. Über die Play-Offs, wo der 29-Jährige torlos blieb, wurde das WM-Ticket letztlich noch gebucht.

Humberto Suazo (Chile)
Humberto Suazo, diesen Namen sollte sich viele Fußball-Anhänger besser merken, denn der Mann vom mexikanischen Klub CF Monterrey hat zehn Tore in der Qualifikation erzielt. Der beste südamerikanische Torschütze war der Erfolgsgarant für die Chilenen. Der 1,72 Meter kleine Stürmer führte seine Elf zu zehn Siegen.

Samuel Eto'o (Kamerun)
„Samuel ist ein Weltstar und er gibt alles, wenn er für die Nationalmannschaft aufläuft. Er litt sehr darunter, dass wir nicht an der WM in Deutschland teilgenommen haben, doch nun ist er natürlich auch sehr glücklich. Er ist sehr wichtig für uns“, sagte Teamkollege Rigobert Song über seinen Teamkollegen im Goal.com-Interview. Eto'o traf für Kamerun acht Mal ins Schwarze und sicherte seinem Team das ersehnte WM-Ticket.

Trainer:

Morten Olsen (Dänemark)
Der Nationaltrainer Dänemarks qualifizierte sich schon 2002 mit seiner Mannschaft für die Weltmeisterschaft in Südkorea. Zwei Jahre später führte er das Team auch zur Europameisterschaft nach Portugal. In der Qualifikation zur WM 2010 ließ Olsen mit seiner Auswahl sogar die hochgehandelten Portugiesen und Schweden hinter sich und buchte souverän das Ticket für Südafrika.

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