Die Flop-Elf der WM-Qualifikation

Die Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2010 ist Geschichte. Neben vielen Gewinnern gab es auch etliche Verlierer. Die größten „Loser“ haben wir für Euch aufgelistet. Mit dabei sind auch zwei Stars des deutschen Rekordmeisters Bayern München.

Luca Toni (PA)
(jr) München. Goal.com hat sich nach der abgelaufenen Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika Gedanken über die Flop-Elf zu dieser gemacht. Nach intensivem Revue passieren steht folgendes Team:

Tor:

Artur Boruc (Polen)

Der aktuell verletzte Stammkeeper von Celtic Glasgow erhielt in fünf Spielen mit Polen zehn Gegentreffer. Dabei sah der 1,93-Meter Hüne wahrlich nicht immer gut aus.

Abwehr:

Vedran Corluka (Kroatien)


Der Rechtsverteidiger in Diensten der Tottenham Hotspur absolvierte eine – gemessen an seinen Fähigkeiten – schwache WM-Qualifikation. Vor allem in der Offensive kann der 23-Jährige deutlich mehr.

Christian Chivu (Rumänien)

Zugegeben, der Kapitän der Osteuropäer war oft verletzt. Doch die fünf Mal, die der Inter-Akteur am Platz stand, enttäuschte er auf der ganzen Linie und konnte sein Team in keinster Weise nicht mitreißen.

Martin Stranzl (Österreich)

Seine Vorstellungen in der WM-Qualifikation mündeten mit dem Team-Rücktritt. Sein 55. Länderspiel für die Alpenrepublik wird aller Voraussicht nach sein letztes bleiben. Führt man sich die Leistungen des Routiniers in der Quali vor Augen, ist das für „Rot-weiß-rot“ kein allzu großer Schaden.

Mittelfeld:

Emre Belözoglu (Türkei)

Der kleine Akteur von Fenerbahce Istanbul konnte das Spiel der Türken in der abgelaufenen Quali nicht wie gewohnt lenken und seine technischen Stärken nur allzu selten unter Beweis stellen. Ein wesentlicher Grund für das Scheitern der Halbmond-Kicker.

Juan Vargas (Peru)

Peru landete in der Südamerika-Qualifikation auf dem letzten Platz und verpasste die Qualifkation zur Weltmeisterschaft deutlich. Auch, weil Fiorentina-Mittelfeldstar Juan Vargas im Nationaltrikot vorwiegend enttäuschte.

Torsten Frings (Deutschland)

Auf lediglich acht Spielminuten brachte es der 79-malige Nationalspieler, der bei den letzten Großereignissen stets zum Stammpersonal des DFB gehörte. Bei Joachim Löw steht er aktuell eindeutig auf dem Abstellgleis.

Jaroslav Plasil (Tschechien)

Zu wenig ging bei den Tschechen über die Außenbahnen. Mit ein Grund dafür, waren auch die äußerst bescheidenen Leistungen des in den letzten Jahren starken Plasil. Der Akteur von Frankreichs Meister Girondins Bordeaux steht als Synonym der schwachen tschechischen Leistungen in der Quali.

Angriff:

Lionel Messi (Argentinien)

Der vermeintlich beste Fußballer der Welt enttäuschte ihn der „Albiceleste“ beinahe regelmäßig. Bei Barça entzückt er das Publikum, die Gauchos hat er durch oft schwache Leistungen vielmehr erzürnt.

Luca Toni (Italien)

Der Weltmeister in Diensten des FC Bayern blieb bei den Italienern in sechs Spielen ohne jeden Treffer. Dabei spielte er kein einziges Mal durch und wurde in der Sturmhierarchie nach hinten durchgereicht.

Mario Gomez (Deutschland)


Mit dem Halb-Spanier enttäuschte ein weiterer Bayern-Stürmer auf der ganzen Linie. In zehn Partien blieb der 24-Jährige torlos. Seinen Stammplatz hat er nicht nur in München, sondern auch im DFB-Team an die Konkurrenz abtreten müssen.

Trainer:

Raymond Domenech (Frankreich)

Mittlerweile hält sich der 57-Jährige schon seit über fünf Jahren bei der „Equipe Tricolore“ im Amt. Und nicht wenige fragen sich: Warum eigentlich noch? Auch die WM-Quali schaffte er mit Henry & Co. nur mit einer Riesenportion Glück. Zudem kam noch die unfaire Aktion in den Playoffs gegen Irland, die Domenech wohl einmal mehr den Job rettete.

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