FIFA sperrt Diego Maradona

Argentiniens Nationaltrainer wurde vom Weltverband zu einer Sperre von zwei Monaten verurteilt.

Diego Maradona, Argentina
(fb) Zürich. Drei Stunden lang tagten die Verantwortlichen der FIFA heute in Zürich, ehe sie entschieden, Diego Maradona für zwei Monate zu sperren. Der Coach der „Albiceleste“ muss zudem eine Geldbuße in Höhe von umgerechnet 16.565 Euro zahlen. Maradona hatte nach dem 1:0-Sieg der Argentinier im Qualifikationsspiel gegen Uruguay auf der Pressekonferenz mehrere Journalisten obszön beleidigt. Unter anderem meinte der ehemalige Weltklasse-Spieler: „Ihr könnt mir einen blasen – die Frauen mögen mir das verzeihen.“ Zudem zeigte er bei der Abfahrt mit dem Mannschaftsbus beleidigende Gesten.

Maradona entschuldigt sich


Die Sperre tritt ab sofort in Kraft und gilt bis zum 15 Januar. Argentinien muss also beim Länderspiel gegen Tschechien Mitte Dezember auf den Trainer verzichten. Gegen Deutschland am 3. März wird der 50-jährige dagegen wieder auf der Bank sitzen. Maradona bereute seinen Ausraster, dies wirkte sich mildernd auf das Urteil aus. Maradona habe sich „bei der FIFA und der weltweiten Fußball-Familie“ entschuldigt, heißt es in einer Pressemitteilung des Weltverbands.
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