Portugal ersetzt Cristiano Ronaldo im Kollektiv

Ohne den verletzten Cristiano Ronaldo hat sich Portugal eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel im WM-Playoff gegen Bosnien geschaffen.

Cristiano Ronaldo - Real Madrid (PA)
(fb) Lissabon. Es war DAS Thema im Vorfeld des Playoff-Hinspiels zwischen Portugal und Bosnien-Herzegowina: Kann (und darf) Weltfußballer Cristiano Ronaldo für die „Seleccao“ auflaufen. Schließlich erwies sich die Fußverletzung des Stars von Real Madrid als zu schwerwiegend, um am Abend in Lissabon auf dem Platz zustehen. Von der Tribüne aus sah Ronaldo dann, dass seine Mannschaft auch ohne ihn erfolgreich sein kann. Zugegeben, Bosnien traf gleich dreimal das Aluminium, aber insgesamt waren die Portugiesen stärker und vergaben eine ganze Reihe hochkarätiger Chancen.

Geschlossene Mannschaftsleistung


Wie von Coach Carlos Queiroz gefordert, kompensierte der WM-Vierte von 2006 das Fehlen Ronaldos im Kollektiv. Nani, der für Ronaldo in die Startelf rutschte, erwischte einen starken Tag und war bester Spieler auf dem Feld (Man of the Match: Nani). Deco und Raul Meireles bewiesen starke Übersicht und organisierten das Angriffsspiel, Simao und Liedson rackerten nimmermüde. Zu guter Letzt war die Defensive größtenteils auf der Höhe des Geschehens, Pepe gab einen überzeugenden Abräumer vor der Viererkette.

In dieser Verfassung muss den Portugiesen vor dem Rückspiel in Bosnien am Mittwoch nicht Bange sein, auch wenn Cristiano Ronaldo dann erneut zuschauen muss.

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