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Nach seinem überraschenden Rücktritt aus der Nationalmannschaft folgte nun die ebenso überraschende Begründung.

München. Philipp Lahm hat seine ganz eigene Meinung, warum er nicht mehr für Deutschland auflaufen möchte. Er glaubt der Mannschaft nicht weiterhelfen zu können.

Nach zehn Jahren in der Nationalelf und 113 Länderspielen verkündete der 30-jährige Kapitän der DFB-Elf seinen Rücktritt. Das kam für viele überraschend, die Begründung wohl ebenso: "Meine Rolle, mein Wirken sind ausgereizt. Ich glaube, die Mannschaft braucht mich nicht mehr".

"Es geht auch ohne mich", so Bayerns Spielführer gegenüber dem Kicker.

Neue Generation für Deutschland

Damit macht der Rechtsverteidiger Platz für jüngere Spieler wie er meint: "Eine neue Generation ist da, die soll nun in der Nationalelf die Richtung vorgeben". Auch von Lahms Mitspielern wie Miroslav Klose oder Bastian Schweinsteiger gibt es keine definitiven Aussagen, was die Zukunft im Nationalteam angeht.

Viele Kollegen, Funktionäre und Ex-Profis bedauerten Lahms Entscheidung, zollten ihm aber gleichsam Respekt. Der Münchner meinte dazu, er fühle sich "natürlich geschmeichelt, dass sich die wesentlichen Persönlichkeiten, mit denen ich jahrelang zu tun hatte, so positiv äußern".

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