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DFB-Arzt Müller-Wohlfahrt riet Khedira von Einsatz im WM-Finale ab

Die Wade zwickte beim Mittelfelfspieler, als er sich auf das Endspiel vorbereitete. Mannschaftsarzt Müller-Wohlfahrt wusste schnell, dass ein Einsatz nicht möglich war.

München. Der Traum, einmal in einem WM-Finale auf dem Platz zu stehen, hat sich für Sami Khedira vergangenen Sonntag im Estadio do Maracana noch nicht erfüllt. Nationalmannschaftsarzt Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt habe beim Warmmachen beobachtet, "dass bei Khedira etwas nicht stimmt."

Es folgte eine rasche Untersuchung der Wade, infolge derer Müller-Wohlfahrt feststellte, "dass ein Muskel zu viel Spannung hat." Von einem Einsatz Khediras riet der 71-jährige Mediziner daraufhin ab: "Als Jogi mich fragte, was los ist, habe ich ihm gesagt: Wenn er spielt, ist es nach zehn Minuten vorbei, oder es knallt sogar oder er kann nicht mehr sprinten", so Müller-Wohlfahrt laut sport1.de.

"Muss meinen Händen vertrauen"

Die umfangreiche Erfahrung habe bei der Vermittlung dieses für den Spieler so schmerzlichen Urteils geholfen. "In solchen Fällen muss ich meinen Händen vertrauen", weiß der DFB-Arzt.

Khedira selbst habe sachlich reagiert. "Er sagte mir nur: 'Doc, wenn du mir sagst, es geht nicht, dann bleibe ich draußen'", berichtete Müller-Wohlfahrt.

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