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In puncto Spannung kamen bei den gestrigen Achtelfinals der WM die Zuschauer auf ihre Kosten. So sah die Presse die Partien.

Rio de Janeiro. Zweifach gab es bei den gestrigen Achtelfinals Verlängerung, beide Male kamen die Teams jedoch um das Elfmeterschießen herum. Weniger dramatisch war es deshalb keineswegs: Ottmar Hitzfeld erlebte in seinem letzten Auftritt als Trainer mit der Schweiz gegen Argentinien (0:1) ein Auf und Ab der Gefühle - ohne Happy End, während sich Belgien gegen die USA (2:1) erst spät für eine Energieleistung belohnte. So sah die Presse die gestrigen Spiele:

ARGENTINIEN

Clarín: "Argentinien zieht mit Herz und viel Leiden ins Viertelfinale ein. Di María trifft zwei Minuten vor Ende der Verlängerung in einem großen Spiel von Messi."

La Nación: "Di María, der Held. Argentinien quält sich ins Viertelfinale."

Página 12: "Messi entzündet das Feuer, Di María grillt für alle. Argentinien ist dank Messi und dessen elegantem Zusammenspiel mit Di María erneut eine Runde weiter."

SCHWEIZ

Blick: "Ottmar, wir weinen mit dir. Erst den lieben Bruder verloren, dann den WM-Achtelfinal.Der traurige Abgang des Nati-Trainers. Danke, GOTTmar Hitzfeld! Der erfolgreichste Nati-Trainer tritt ab. Nati erst in Verlängerung geschlagen. Brutales WM-Out für die Schweiz."

Neue Züricher Zeitung: "Spektakel und Drama. Die SFV-Auswahl unterliegt Argentinien trotz einer guten Leistung 0:1. Dem Favoriten gelingt erst in der 118. Minute der Siegtreffer. Danach fehlt den Schweizern das Glück, das sie verdient hätten."

Tagesanzeiger: "Schweizer Träume in der 118. Minute zerstört. Eine herzzerreißende Niederlage für die Schweiz. Die Schweizer lieferten dem Titelfavoriten Argentinien einen wunderbaren Kampf - und belohnten sich dafür doch nicht."

20 Minuten: "Der würdevolle Abgang einer Trainer-Legende. Mit dem WM-Achtelfinal gegen Argentinien endete auch die Karriere von Ottmar Hitzfeld. Der blöde Pfosten versaut Schweizer WM-Party. Blerim Dzemaili verpasst für die Schweiz den Ausgleich gegen Argentinien. Er scheitert in der Verlängerung am Aluminium."

BELGIEN

Het Laatste Nieuws: "Rote Teufel nach heldenhaftem Kampf im Viertelfinale gegen Messi."

Nieuwsblad: "Yes we can. Jetzt kann Messi kommen. Heldenhafte rote Teufel stoppen Amerikaner in der Verlängerung."

Le Soir: "Die Teufel besiegen die USA und trotzen nun Argentinien im Viertelfinale. Eine gelungene WM. Die Devils haben mit Abstand ihr bestes Spiel im Turnier gespielt."

Sportwereld: "Die Roten Teufel brauchen die Verlängerung, um die USA nach Hause zu schicken."

USA

New York Times: "Heldenmut statt Sieg. In einem faszinierenden Spiel brachten die USA Belgien an die Grenze seiner Fähigkeiten, bevor sie in der Verlängerung 1:2 verloren. Der wilde Ritt der USA endet, doch Fußball ist der Gewinner."

USA Today: "Amerika hat Talent: Die große Zukunft des Fußballs. Jürgen Klinsmanns Youngster machen Hoffnung für das Nationalteam."

Washington Post: "USA geht im Kampf der Titanen unter. Tim Howard zeigt eine hervorragende Leistung, aber die Amerikaner scheiden nach einem 1:2 gegen Belgien aus, in einem Verlängerungs-Klassiker."

Los Angeles Times: "Der US-Fußball hinkt immer noch der Weltklasse hinterher. So wie es aussieht, lag Jürgen Klinsmann doch richtig. Die USA waren noch nicht bereit für den Titel, nicht mal annähernd. Der Aschenputtel-Lauf der USA fand am Dienstag ein enttäuschendes Ende."

DEUTSCHLAND

SPOX: "Di Maria zerstört Schweizer Träume - Argentinien quält sich gegen die Schweiz über 117 Minuten. Doch kurz vor Schluss knipst di Maria und lässt die Gauchos jubeln. Dzemaili vergibt die irre Chance."

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