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Vorfreude auf die Endrunde? Nicht bei Rivaldo! Für die Legende der Selecao ist Brasilien "nicht fähig" dafür. Statt kostspieliger Arenen hätte das Land andere Dinge nötig.

Rio de Janeiro. Der ehemalige brasilianische Weltfußballer Rivaldo hat die Ausrichtung der WM 2014 in seinem Heimatland (12. Juni bis 13. Juli) scharf kritisiert und stattdessen verstärkte Investitionen in soziale Bereiche des Landes gefordert.

"Wir wissen, dass Brasilien viele andere Prioritäten hat. Wir müssen statt Stadien mehr Schulen, Krankenhäuser und Gefängnisse bauen. Wir geben zu viel Geld für nur einen Monat aus", sagte der 41 Jahre alte Weltmeister von 2002 dem brasilianischen Radiosender Jovem Pan.

Die kostspieligen neuen Stadien bezeichnete Rivaldo als "weiße Elefanten", sie hätten zudem nach Ende der WM nicht den geringsten Nutzen. Im vergangenen Juni war es während des Confed Cups zu Demonstrationen gegen soziale Missstände gekommen. Schon damals hatte Rivaldo die Vergabe der WM kritisiert.

"Nicht fähig"

"Ich habe wiederholt gesagt, dass Brasilien nicht fähig ist, eine WM zu organisieren. Es ist schwierig und Brasilien wird beschämt sein", sagte Rivaldo.

Der Stürmer, der 74 Länderspiele bestritt und zwischen 1997 und 2004 beim FC Barcelona sowie beim AC Mailand seine größten Erfolge auf Klubebene feierte und 1999 zum Weltfußballer gewählt worden war, lief zuletzt für den Drittligisten Mogi Mirim EC auf, dem er auch schon als Präsident vorstand.

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