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2018 findet in Russland die WM statt! Noch viel Zeit, doch bereits jetzt gibt es heftige Diskussionen um die Bauarbeiten an den neuen Stadien. Es geht natürlich um das Geld...

Moskau. Zwei Monate nach Beginn der milliardenschweren Bauarbeiten an sieben neuen Stadien für die Fußball-WM 2018 ist in Russland ein Streit über Einsparungspläne des Kreml entbrannt. Im Finanzausschuss der Staatduma kritisierten führende Mitglieder Vorschläge des Ministeriums für Wirtschaftsentwicklung für Streichungen in einer Gesamthöhe von fast 300 Millionen Euro.

"Wenn man solche Vorlagen umsetzt, werden wir niemals mit dem Fußball Geld verdienen", sagte der Ausschuss-Vorsitzende Wladimir Katrenko.

Kostensenkung von rund 40 Millionen Euro geplant

Das Ministeriums-Papier sieht für die Arena-Neubauten in Jekaterinenburg, Kaliningrad, Nischni Nowgorod, Wolgograd, Saransk, Samara und Rostow-am-Don eine Senkung der jeweiligen Kosten von ursprünglich 323 Millionen Euro auf 282 Millionen Euro vor. Die Behörde will laut Katrenko hauptsächlich durch Verkleinerungen oder Streichungen geplanter Restaurant und Einkaufszentren in den Stadien insgesamt gut 285 Milllionen Euro einsparen.

5,5 Milliarden Euro veranschlagt

Bislang sind für die Errichtung oder Sanierung der WM-Stadien in elf Städten 5,5 Milliarden Euro veranschlagt. Im vergangenen August hatte Ministerpräsident Dimitrij Medwedew eine erste Auszahlungstranche für die Projekte von gut 62 Millionen Euro freigegeben.

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