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Theo Zwanziger nach Reformkongress: "Der beste WM-Kandidat gewinnt künftig"

Theo Zwanziger nach Reformkongress: "Der beste WM-Kandidat gewinnt künftig"

Theo Zwanziger als DFB-Präsident

Das Mitglied des FIFA-Exekutivkomitees gab nach einem Kongress bekannt, wie Vergaben von Fußball-Weltmeisterschaften in Zukunft ablaufen sollen.

München. Der ehemalige DFB-Präsident Theo Zwanziger hat nach dem FIFA-Reformkongress auf Mauritius erklärt, dass umstrittene WM-Vergaben in Zukunft nicht mehr möglich sein sollen.

"In Zukunft werden die Weltmeisterschaften durch den Kongress, also durch alle Mitgliedsverbände, vergeben und nicht wie bisher allein durch das Exekutivkomitee. Eine WM-Entscheidung wie für Katar 2022 ist so nicht mehr möglich. Der beste Kandidat gewinnt künftig", stellte Zwanziger gegenüber Bild klar.

Abstimmung über Altersbegrenzung verschoben

Angesprochen auf die Untersuchungen bezüglich der WM-Vergabe an Katar durch FIFA-Chefermittler Michael Garcia sagte der 67-Jährige: "Garcia und Joachim Eckert als Vorsitzender der strafenden Kammer der Ethikkommission, machen nicht den Eindruck, dass sie vor harten Nüssen zurückschrecken. Auch infolge ihrer Ermittlungen sind seit 2011 bereits sechs Mitglieder des Exekutivkomitees ausgetauscht worden. Auch in Sachen Katar werden sie prüfen, ob gegen das Ethik-Reglement verstoßen wurde durch Korruption und Interessenkollision."

Die Abstimmung über die Altersbegrenzung für FIFA-Funktionäre wurde hingegen verschoben: "Es hätte keine Mehrheit gegeben."

EURE MEINUNG: Werden WM-Vergaben bei der FIFA zukünfig fair ablaufen?

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