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Laut einer Studie treffen Spieler, die bereits individuelle Auszeichnungen erhalten haben, in einem Elfmeterschießen seltener als andere. Diese würden mehr Druck verspüren.

Berlin. Laut einer Studie versagen Fußballspieler, die bereits für herausragende Leistungen ausgezeichnet worden sind, beim Elfmeterschießen statistisch gesehen häufiger als Spieler ohne individuelle Ehrungen.

Der Kicker zitiert in seiner Montagsausgabe eine Studie von 2009, die 366 Strafstöße bei großen Turnieren wie Welt- oder Europameisterschaften analysiert hatte.

Weniger Ehre, bessere Werte

Das Ergebnis besagt, dass Spieler, die vor dem Turnier bereits eine Ehrung erhalten hatten, ihren Strafstoß lediglich in 65 Prozent aller Fälle auch verwandelten. Spieler, die erst später im Laufe ihrer Karriere eine Auszeichnung erhielten (89%), weisen genau wie Spieler, die ganz ohne Preis bleiben (74%), deutlich bessere Werte auf.

Insgesamt umfasst die Studie 37 Elfmeterschießen. Als individuelle Auszeichnungen gelten unter anderem ein vorderer Platz bei der Wahl zum Weltfußballer oder die Wahl zum besten Spieler einer WM oder EM. In der vergangenen Saison hatten beispielsweise die ehemaligen Weltfußballer Cristiano Ronaldo und Kaka von Real Madrid ihre Elfmeter im Champions-League-Halbfinale gegen den FC Bayern vergeben.

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