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Die Ausgangslage für die deutschen Nachwuchskicker ist nach dem Unentschieden im heimischen Stadion eher suboptimal. Ein Beteiligter äußert sich zur derzeit schwierigen Situation.

Frankfurt. Vor rund drei Jahren konnte die deutsche U21-Nationalmannschaft sensationell in Schweden Europameister werden. Diese Siegertypen mit Akteuren wie Neuer, Hummels, Khedira und Özil bilden nun das Korsett der deutschen Nationalmannschaft. Ihre Nachfolger müssen nach dem 1:1-Unentschieden gegen die Schweiz am Dienstag in Luzern gewinnen, um sich für die Endrunde zu qualifizieren.

Schweiz als unangenehmer Gegner


Zweifelsfrei ist die Schweiz ein extrem unangenehmer Gegner gewesen, der vor rund 7.000 Zuschauern in der Leverkusener BayArena verdientermaßen den Punktgewinn mitnehmen konnte und somit derzeit die bessere Ausgangsposition vor dem Rückspiel besitzt. Der nicht fehlerfreie Vize-Kapitän Jan Kirchhoff äußert sich über den Gegner: „Wir wussten, die Schweiz ist ein sehr gut organisierter, zweikampfstarker Gegner, der auch noch spielstark ist.“

„Eine andere Qualität als in der EM-Qualifikation"

Möglicherweise hat die deutsche Junioren-Auswahl mit dem amtierenden U21-Vize-Europameister von 2011 aus der Schweiz den schwersten möglichen Gegner in den Entscheidungsspielen bekommen. Die „Alpenkicker“ zeigten eine formidable Leistung und gehen als Favorit ins Rückspiel im heimischen Luzern. Der meinungsfreudige Kirchhoff beschrieb derweil schon einmal die Stärke des Kontrahenten: „Der hatte eine andere Qualität als bisher in der EM-Qualifikation.“

Kirchhoff räumt Schuld am Gegentreffer ein

Ehrlichkeit ist eine echte Tugend beim sympathischen Kirchhoff, der gegenüber dem kicker seine Mitschuld am Gegentreffer einräumen musste: „Zu 95, nein, 99 Prozent. Ich sehe genau, wo der Gegenspieler steht, bin mir auch sicher, dass ich den Ball kriege und verliere dann das Kopfballduell. Das tut mir wahnsinnig leid für die Mannschaft. Das ist unentschuldbar.“

Gelbsperre verhindert Kirchhoffs Wiedergutmachung

Ehrgeiz ist eine weitere Eigenschaft, die den 22-jährigen Mainzer auszeichnet. Und der Wiedergutmachungswille, den er jedoch wegen einer Gelbsperre nicht auf dem Platz demonstrieren darf. Dazu teilt er mit: „Das ist noch schlimmer, dass ich jetzt gelbgesperrt bin. Ich hoffe von ganzem Herzen, dass es die Mannschaft schafft, damit ich noch einige Spiele mit diesem Team machen darf.“

 

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