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Spielbericht U-21-EM: Deutschland - England
Deutschland hat es gepackt! Dank eines tollen 4:0-Erfolgs über England sicherte sich die U-21-Nationalmannschaft des DFB erstmals den Europameistertitel. Die Hrubesch-Elf war perfekt auf die leicht favorisierten Engländer eingestellt und siegte dank Toren von Gonzalo Castro, Mesut Özil und einem Doppelpack von Sandro Wagner.
(fb) Malmö. Deutschlands Junioren haben ihre starke U-21-EM in Schweden mit dem Titel gekrönt. Im Endspiel gegen England triumphierte die DFB-Auswahl hochverdient mit 4:0 über England. Gonzalo Castro brachte Deutschland in Durchgang Eins nach einem Zuckerpass von Mesut Özil in Front, das 2:0 erzielte der Regisseur nach einem Patzer von Englands Keeper Scott Loach selbst. Sandro Wagner tütete den Erfolg in der Schlussviertelstunde mit zwei Treffern endgültig ein.
Personal & Taktik
Beide Mannschaften liefen in einer 4-3-2-1-Formation auf. Bei der DFB-Elf ersetzte erwartungsgemäß Sandro Wagner den gesperrten Ashkan Dejagah im Sturmzentrum. Mats Hummels rutschte für Marko Marin (angeschlagen)in die Anfangself. Der Dortmunder gab den alleinigen Abräumer vor der Viererkette, davor spielten der wiedergenesene Kapitän Sami Khedira und Gonzalo Castro. Mesut Özil und Fabian Johnson sollten Wagner im Angriff unterstützen.
Auch Englands Coach Staurt Pearce bot mit Theo Walcott nur eine Spitze auf. Adam Johnson und James Milner sollten den Arsenal-Angreifer in der Offensive unterstützen. Im Tor erhielt Scott Loach den Vorzug vor Joe Lewis und ersetzte die gesperrte Nummer Eins Joe Hart.
Spielverlauf 1. Hälfte
Die „Young Lions“ starteten druckvoll in die Partie und versuchten die deutsche Mannschaft zu überrumpeln. Theo Walcott vergab die erste aussichtsreiche Gelegenheit, als sein Schuss aus spitzem Winkel über den Kasten von Manuel Neuer strich (3.). Nach etwa zehn Minuten hatte die DFB-Elf ihre Stabilität in der Rückwärtsbewegung gefunden und suchte ihrerseits den Weg in die Offensive: Nach einem feinen Doppelpass zwischen Özil und Khedira wurde ein Schuss des Bremers aus sieben Metern in höchster Not von Nedum Onuoha abgeblockt (15.).
England hatte zwar weiter deutlich mehr vom Spiel, biss sich aber an der deutschen Defensive die Zähne aus. Jerome Boateng, Benedikt Höwedes und der bärenstarke Mats Hummels sorgten für Stabilität. Ein starker Angriff brachte der Elf von Horst Hrubesch schließlich die Führung: Özil spielte einen Pass schulbuchmäßig in die Gasse zu Gonzalo Castro und der Leverkusener spitzelte die Kugel mit dem Außenrist an Englands Keeper Loach vorbei (23.). Die Engländer wirkten kurz geschockt und im Angriff weiter ohne Esprit. Chancen zum Ausgleich gab es nicht, dafür scheiterten Sebastian Boenisch (35.) und Mesut Özil, mit einem direkten Freistoß, nur knapp (42.).
Spielverlauf 2. Hälfte
Kurz nach Wiederanpfiff fiel die Vorentscheidung für Deutschland. Dank tatkräftiger Unterstützung vom englischen Torhüter Scott Loach verwandelte Mesut Özil einen Freistoß aus 30 Metern. Zwar flatterte das Leder unangenehm, doch der Schlussmann des FC Watford machte wahrlich keine gute Figur (47.). Dieses 2:0 sorgte für noch mehr Sicherheit, England musste noch mehr aufmachen.
Um ein Haar wäre Adam Johnson der Anschlusstreffer gelungen, doch er scheiterte nach guter Vorabeit Milners an Andreas Beck, der auf der Linie klärte (61.). Je länger die Partie dauerte desto mehr Konterchancen eröffneten sich der DFB-Elf. Zunächst setzte der eingewechselte Daniel Schwaab einen Schuss aus 15 Metern über den Kasten (76.), kurz darauf brachte Wagner den Ball freistehend am zweiten Pfosten nicht im leeren Tor unter (77.).
Wagner machte seinen Fauxpas allerdings postwendend wieder gut und vollstreckte nach einem Pass von Özil auf 3:0 (79.). In der Schlussphase sorgte er mit einem schönen Schlenzer gar noch für den 4:0-Endstand (84.).
Schlüsselspieler
Einmal mehr bewies Mesut Özil seine Extraklasse: Er bereitete den Führungstreffer der Deutschen vor und war auch sonst ein ständiger Unruheherd. Das 2:0 erzielte er per Freistoß selbst. Dazu spielte auch Jerome Boateng erneut stark und Kapitän Sami Khedira empfahl sich unter den Augen von Bundestrainer Jogi Löw für höhere Aufgaben. Bei den Briten war Theo Walcott auffälligster Akteur. Wenn er Tempo aufgenommen hatte, wurde es brenzlig. Allerdings war der Londoner zu oft auf sich allein gestellt.
Schlüsselszene
Sicherlich hatten sich die Engländer nach der ideenlosen ersten Hälfte viel vorgenommen für die zweiten 45 Minuten. Doch dank ihres Torwart Scott Loach kam sofort die kalte Dusche. Bei Özils 2:0 sah die etatmäßige Nummer zwei ganz alt aus und legte sich den Ball selbst ins Tor.
Spieler des Spiels
Mats Hummels zeigte eine tadellose Vorstellung: Der Dortmunder Innenverteidiger spielte im defensiven Mittelfeld und überzeugte mit eindrucksvoller Zweikampfstärke und glänzendem Passspiel. Toll seine Grätsche gegen Theo Walcott Mitte des ersten Durchgangs, die eine ganz dicke Möglichkeit für England vereitelte.
Schiedsrichter
Bjorn Kuipers aus den Niederlanden hatte eine leichte Aufgabe in einer sehr fairen Partie.
Spielnote: 8
Zum Abschluss der EM sahen die Fans in Malmö eine gute Partie. Deutschland war die bessere Elf und konterte die Engländer im zweiten Durchgang aus.
Statistik
Stadion: Malmö New Stadion
Zuschauer: 26.000
Tore: 1:0 Castro (23.), 2:0 Özil (47.), 3:0/4:0 Wagner (77./84.)
Gelbe Karte: Sebastian Boenisch (65.)
Ecken: 2:2
Eure Meinung: Wie habt Ihr den Sieg der DFB-Elf gesehen?
Personal & Taktik
Beide Mannschaften liefen in einer 4-3-2-1-Formation auf. Bei der DFB-Elf ersetzte erwartungsgemäß Sandro Wagner den gesperrten Ashkan Dejagah im Sturmzentrum. Mats Hummels rutschte für Marko Marin (angeschlagen)in die Anfangself. Der Dortmunder gab den alleinigen Abräumer vor der Viererkette, davor spielten der wiedergenesene Kapitän Sami Khedira und Gonzalo Castro. Mesut Özil und Fabian Johnson sollten Wagner im Angriff unterstützen.
Auch Englands Coach Staurt Pearce bot mit Theo Walcott nur eine Spitze auf. Adam Johnson und James Milner sollten den Arsenal-Angreifer in der Offensive unterstützen. Im Tor erhielt Scott Loach den Vorzug vor Joe Lewis und ersetzte die gesperrte Nummer Eins Joe Hart.
Spielverlauf 1. Hälfte
Die „Young Lions“ starteten druckvoll in die Partie und versuchten die deutsche Mannschaft zu überrumpeln. Theo Walcott vergab die erste aussichtsreiche Gelegenheit, als sein Schuss aus spitzem Winkel über den Kasten von Manuel Neuer strich (3.). Nach etwa zehn Minuten hatte die DFB-Elf ihre Stabilität in der Rückwärtsbewegung gefunden und suchte ihrerseits den Weg in die Offensive: Nach einem feinen Doppelpass zwischen Özil und Khedira wurde ein Schuss des Bremers aus sieben Metern in höchster Not von Nedum Onuoha abgeblockt (15.).
England hatte zwar weiter deutlich mehr vom Spiel, biss sich aber an der deutschen Defensive die Zähne aus. Jerome Boateng, Benedikt Höwedes und der bärenstarke Mats Hummels sorgten für Stabilität. Ein starker Angriff brachte der Elf von Horst Hrubesch schließlich die Führung: Özil spielte einen Pass schulbuchmäßig in die Gasse zu Gonzalo Castro und der Leverkusener spitzelte die Kugel mit dem Außenrist an Englands Keeper Loach vorbei (23.). Die Engländer wirkten kurz geschockt und im Angriff weiter ohne Esprit. Chancen zum Ausgleich gab es nicht, dafür scheiterten Sebastian Boenisch (35.) und Mesut Özil, mit einem direkten Freistoß, nur knapp (42.).
Spielverlauf 2. Hälfte
Kurz nach Wiederanpfiff fiel die Vorentscheidung für Deutschland. Dank tatkräftiger Unterstützung vom englischen Torhüter Scott Loach verwandelte Mesut Özil einen Freistoß aus 30 Metern. Zwar flatterte das Leder unangenehm, doch der Schlussmann des FC Watford machte wahrlich keine gute Figur (47.). Dieses 2:0 sorgte für noch mehr Sicherheit, England musste noch mehr aufmachen.
Um ein Haar wäre Adam Johnson der Anschlusstreffer gelungen, doch er scheiterte nach guter Vorabeit Milners an Andreas Beck, der auf der Linie klärte (61.). Je länger die Partie dauerte desto mehr Konterchancen eröffneten sich der DFB-Elf. Zunächst setzte der eingewechselte Daniel Schwaab einen Schuss aus 15 Metern über den Kasten (76.), kurz darauf brachte Wagner den Ball freistehend am zweiten Pfosten nicht im leeren Tor unter (77.).
Wagner machte seinen Fauxpas allerdings postwendend wieder gut und vollstreckte nach einem Pass von Özil auf 3:0 (79.). In der Schlussphase sorgte er mit einem schönen Schlenzer gar noch für den 4:0-Endstand (84.).
Schlüsselspieler
Einmal mehr bewies Mesut Özil seine Extraklasse: Er bereitete den Führungstreffer der Deutschen vor und war auch sonst ein ständiger Unruheherd. Das 2:0 erzielte er per Freistoß selbst. Dazu spielte auch Jerome Boateng erneut stark und Kapitän Sami Khedira empfahl sich unter den Augen von Bundestrainer Jogi Löw für höhere Aufgaben. Bei den Briten war Theo Walcott auffälligster Akteur. Wenn er Tempo aufgenommen hatte, wurde es brenzlig. Allerdings war der Londoner zu oft auf sich allein gestellt.
Schlüsselszene
Sicherlich hatten sich die Engländer nach der ideenlosen ersten Hälfte viel vorgenommen für die zweiten 45 Minuten. Doch dank ihres Torwart Scott Loach kam sofort die kalte Dusche. Bei Özils 2:0 sah die etatmäßige Nummer zwei ganz alt aus und legte sich den Ball selbst ins Tor.
Spieler des Spiels
Mats Hummels zeigte eine tadellose Vorstellung: Der Dortmunder Innenverteidiger spielte im defensiven Mittelfeld und überzeugte mit eindrucksvoller Zweikampfstärke und glänzendem Passspiel. Toll seine Grätsche gegen Theo Walcott Mitte des ersten Durchgangs, die eine ganz dicke Möglichkeit für England vereitelte.
Schiedsrichter
Bjorn Kuipers aus den Niederlanden hatte eine leichte Aufgabe in einer sehr fairen Partie.
Spielnote: 8
Zum Abschluss der EM sahen die Fans in Malmö eine gute Partie. Deutschland war die bessere Elf und konterte die Engländer im zweiten Durchgang aus.
Statistik
Stadion: Malmö New Stadion
Zuschauer: 26.000
Tore: 1:0 Castro (23.), 2:0 Özil (47.), 3:0/4:0 Wagner (77./84.)
Gelbe Karte: Sebastian Boenisch (65.)
Ecken: 2:2
Eure Meinung: Wie habt Ihr den Sieg der DFB-Elf gesehen?
Goal.com-Flutlicht
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