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Vorschau U-21-EM: Deutschland - Italien
Die deutsche U-21-Nationalmannschaft ist nur noch ein Spiel vom großen Finale der Europameisterschaft in Schweden entfernt. Am Freitagabend steht das Duell gegen Italien an. Es ist das erste Mal seit 27 Jahren, dass eine U-21 wieder in einem EM-Halbfinale steht. Damals zog man gegen Russland dann auch ins Endspiel ein. 2009 auch?
(ab) Helsingborg. Die deutsche U-21-Nationalmannschaft will nach einer tollen Vorrunde nun auch das Finale der EM in Schweden erreichen. Das wird jedoch alles andere als einfach für das Team von Trainer Horst Hrubesch, denn die Italiener wussten im bisherigen Turnierverlauf auch zu überzeugen.
PERSONAL & TAKTIK
Horst Hrubesch wird unter Umständen auf seinen Kapitän Sami Khedira verzichten müssen. Der Mittelfeldspieler des VfB Stuttgart laboriert an einer Knieverletzung, die ihn am Mittwochabend zu einer Trainingspause zwang. Ob er am Freitag spielen kann, entscheidet sich wohl erst kurz vor Spielbeginn. Ersatztorwart Florian Fromlowitz von Hannover 96 musste wegen eines grippalen Infekts pausieren. Dafür steht Sebastian Boenisch wieder zur Verfügung. Er könnte für Marcel Schmelzer auf der linken Abwehrseite beginnen. Zudem rückt Marko Marin für Änis Ben-Hatira wieder ins Team.
Die Italiener erreichte vor dem Halbfinale eine schlechte Nachricht. Gegen Deutschland fällt nicht nur der gesperrte Claudio Marchisio aus, sondern auch Paolo De Ceglie kann nicht spielen. Der Mittelfeldspieler hat sich am linken Sprunggelenk verletzt und hat bereits die Heimreise angetreten. Für ihn wird Daniele Dessena spielen. An der taktischen Ausrichtung wird Coach Pierluigi Casiraghi nichts ändern.
FORMKURVE & AUSGANGSLAGE
Beide Mannschaften haben die Vorrunde gut gemeistert. Das deutsche Team startete mit einem 0:0 gegen Spanien, war aber klar die bessere Mannschaft. Danach gewann Deutschland souverän mit 2:0 gegen Finnland. Im letzten Gruppenspiel, gegen ein englisches B-Team, tat sich die Elf von Horst Hrubesch dagegen lange Zeit schwer. Am Ende reichte jedoch ein 1:1-Remis, um ins Halbfinale einzuziehen. Gegen Italien muss eine deutliche Leistungssteigerung her, das sagt auch Hrubesch in einem kicker-Interview: „Wir sind alle froh, dass wir das Halbfinale erreicht haben, trotzdem ist die Stimmung getrübt, weil wir nicht das gezeigt haben, was wir uns vorgenommen haben und was die Mannschaft kann. Jetzt müssen Taten folgen.“
Die Vorrunde der Italiener verlief ähnlich, wobei das Team erst schlecht anfing, dann aber immer besser wurde. So hätte sich Italien im ersten Spiel gegen Serbien nicht über eine Niederlage beschweren dürfen. Mit dem 2:1-Erfolg gegen Gastgeber Schweden nahm der Rekordgewinner der U-21-EM an Fahrt auf. Zum Abschluss gab es ein 2:1 gegen Weißrussland.
DER DIREKTE VERGLEICH
Italien ist mit fünf Titeln (1992, 1994, 1996, 2000, 2004) Rekordgewinner der U-21-EM. Doch die Deutschen brauchen sich nicht zu fürchten, denn noch nie hat eine deutsche U-21 gegen eine italienische verloren, in fünf Vergleichen gab es drei Siege und zwei Unentschieden. Das vorerst letzte Spiel am 18. November 2008 gewann die DFB-Auswahl mit 1:0 durch ein Tor von Toni Kroos.
DIE SCHLÜSSELSPIELER
Bei den Deutschen wird wieder sehr viel von Mesut Özil abhängen, der bisher eine tolle EM gespielt hat. Im Spiel gegen England nicht ganz so agil wie zuletzt, aber immer noch einer der besten Deutschen. Ihm zur Seite wird wohl wieder Marko Marin gestellt. Nachdem sein Wechsel zu Werder Bremen feststeht, kann Marin gegen Italien befreit aufspielen. Von ihm wird einiges erwartet, nach eher enttäuschenden Auftritten bislang.
Die Offensivreihe der Italiener hat es in sich: Balotelli, Giovinco und Acquafresca harmonierten bisher prächtig zusammen, wollen auch gegen Deutschland zeigen, was sie können.
DAS DUELL DES SPIELS
Auf die deutsche Abwehr um Torwart Manuel Neuer wird eine Menge Arbeit zukommen. Die drei eben genannten Offensivspieler haben ihre Klasse längst unter Beweis gestellt und werden mehr als einmal den Abschluss suchen. Besonders auf Robert Acquafresca müssen Jerome Boateng und Co. aufpassen, er hat schon drei Tore bei der EM erzielt. Acquafresca steht damit auf Platz zwei der Torjägerliste.
Aber auch die deutsche Offensive braucht sich nicht zu verstecken. Özil, Marin und Dejagah werden die italienische Hintermannschaft vor einige Probleme stellen. Spielerisch steht die DFB-Elf den Italienern in nichts nach.
AUFGESPIESST
Horst Hrubesch (deutscher Nationaltrainer): „Ich denke, die Italiener liegen uns. Und von allen Halbfinalisten sind wir die Mannschaft mit dem größten Steigerungspotenzial. Ich glaube, dass wir das hier zu einem durchweg positiven Ende bringen können.“
Robert Acquafresca (italienischer Stürmer): „Es wird sehr schwer für uns, aber es ist es eine einzigartige Gelegenheit. Die Tatsache, dass wird unsere Gruppe gewonnen haben, gibt uns Selbstvertrauen. Wir werden unser Bestes geben.“
DIE PROGNOSE
Wir dürfen uns auf ein spannendes, ausgeglichenes Halbfinale freuen. Am Ende werden Kleinigkeiten darüber entscheiden, wer ins Finale einzieht. Deutschlands Defensive steht bisher bombensicher, die Italiener werden alles versuchen, sich jedoch die Zähne an der Abwehr ausbeißen. Das DFB-Team gewinnt 2:0.
STATISTIK
Schiedsrichter: Pedro Proenca (Portugal)
Anstoß: 26. Juni 2009, 20.45 (MEZ)
Ort: Olympia, Helsingborg (Schweden)
Eure Meinung: Wer zieht ins Finale ein?
PERSONAL & TAKTIK
Horst Hrubesch wird unter Umständen auf seinen Kapitän Sami Khedira verzichten müssen. Der Mittelfeldspieler des VfB Stuttgart laboriert an einer Knieverletzung, die ihn am Mittwochabend zu einer Trainingspause zwang. Ob er am Freitag spielen kann, entscheidet sich wohl erst kurz vor Spielbeginn. Ersatztorwart Florian Fromlowitz von Hannover 96 musste wegen eines grippalen Infekts pausieren. Dafür steht Sebastian Boenisch wieder zur Verfügung. Er könnte für Marcel Schmelzer auf der linken Abwehrseite beginnen. Zudem rückt Marko Marin für Änis Ben-Hatira wieder ins Team.
Die Italiener erreichte vor dem Halbfinale eine schlechte Nachricht. Gegen Deutschland fällt nicht nur der gesperrte Claudio Marchisio aus, sondern auch Paolo De Ceglie kann nicht spielen. Der Mittelfeldspieler hat sich am linken Sprunggelenk verletzt und hat bereits die Heimreise angetreten. Für ihn wird Daniele Dessena spielen. An der taktischen Ausrichtung wird Coach Pierluigi Casiraghi nichts ändern.
FORMKURVE & AUSGANGSLAGE
Beide Mannschaften haben die Vorrunde gut gemeistert. Das deutsche Team startete mit einem 0:0 gegen Spanien, war aber klar die bessere Mannschaft. Danach gewann Deutschland souverän mit 2:0 gegen Finnland. Im letzten Gruppenspiel, gegen ein englisches B-Team, tat sich die Elf von Horst Hrubesch dagegen lange Zeit schwer. Am Ende reichte jedoch ein 1:1-Remis, um ins Halbfinale einzuziehen. Gegen Italien muss eine deutliche Leistungssteigerung her, das sagt auch Hrubesch in einem kicker-Interview: „Wir sind alle froh, dass wir das Halbfinale erreicht haben, trotzdem ist die Stimmung getrübt, weil wir nicht das gezeigt haben, was wir uns vorgenommen haben und was die Mannschaft kann. Jetzt müssen Taten folgen.“
Die Vorrunde der Italiener verlief ähnlich, wobei das Team erst schlecht anfing, dann aber immer besser wurde. So hätte sich Italien im ersten Spiel gegen Serbien nicht über eine Niederlage beschweren dürfen. Mit dem 2:1-Erfolg gegen Gastgeber Schweden nahm der Rekordgewinner der U-21-EM an Fahrt auf. Zum Abschluss gab es ein 2:1 gegen Weißrussland.
DER DIREKTE VERGLEICH
Italien ist mit fünf Titeln (1992, 1994, 1996, 2000, 2004) Rekordgewinner der U-21-EM. Doch die Deutschen brauchen sich nicht zu fürchten, denn noch nie hat eine deutsche U-21 gegen eine italienische verloren, in fünf Vergleichen gab es drei Siege und zwei Unentschieden. Das vorerst letzte Spiel am 18. November 2008 gewann die DFB-Auswahl mit 1:0 durch ein Tor von Toni Kroos.
DIE SCHLÜSSELSPIELER
Bei den Deutschen wird wieder sehr viel von Mesut Özil abhängen, der bisher eine tolle EM gespielt hat. Im Spiel gegen England nicht ganz so agil wie zuletzt, aber immer noch einer der besten Deutschen. Ihm zur Seite wird wohl wieder Marko Marin gestellt. Nachdem sein Wechsel zu Werder Bremen feststeht, kann Marin gegen Italien befreit aufspielen. Von ihm wird einiges erwartet, nach eher enttäuschenden Auftritten bislang.
Die Offensivreihe der Italiener hat es in sich: Balotelli, Giovinco und Acquafresca harmonierten bisher prächtig zusammen, wollen auch gegen Deutschland zeigen, was sie können.
DAS DUELL DES SPIELS
Auf die deutsche Abwehr um Torwart Manuel Neuer wird eine Menge Arbeit zukommen. Die drei eben genannten Offensivspieler haben ihre Klasse längst unter Beweis gestellt und werden mehr als einmal den Abschluss suchen. Besonders auf Robert Acquafresca müssen Jerome Boateng und Co. aufpassen, er hat schon drei Tore bei der EM erzielt. Acquafresca steht damit auf Platz zwei der Torjägerliste.
Aber auch die deutsche Offensive braucht sich nicht zu verstecken. Özil, Marin und Dejagah werden die italienische Hintermannschaft vor einige Probleme stellen. Spielerisch steht die DFB-Elf den Italienern in nichts nach.
AUFGESPIESST
Horst Hrubesch (deutscher Nationaltrainer): „Ich denke, die Italiener liegen uns. Und von allen Halbfinalisten sind wir die Mannschaft mit dem größten Steigerungspotenzial. Ich glaube, dass wir das hier zu einem durchweg positiven Ende bringen können.“
Robert Acquafresca (italienischer Stürmer): „Es wird sehr schwer für uns, aber es ist es eine einzigartige Gelegenheit. Die Tatsache, dass wird unsere Gruppe gewonnen haben, gibt uns Selbstvertrauen. Wir werden unser Bestes geben.“
DIE PROGNOSE
Wir dürfen uns auf ein spannendes, ausgeglichenes Halbfinale freuen. Am Ende werden Kleinigkeiten darüber entscheiden, wer ins Finale einzieht. Deutschlands Defensive steht bisher bombensicher, die Italiener werden alles versuchen, sich jedoch die Zähne an der Abwehr ausbeißen. Das DFB-Team gewinnt 2:0.
STATISTIK
Schiedsrichter: Pedro Proenca (Portugal)
Anstoß: 26. Juni 2009, 20.45 (MEZ)
Ort: Olympia, Helsingborg (Schweden)
Eure Meinung: Wer zieht ins Finale ein?
Goal.com-Flutlicht
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