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Spielbericht U-21-EM: Deutschland – Finnland
Einen Sieg wollten sie – und einen Sieg holten sie. Die deutsche U-21-Mannschaft hat gegen Finnland den ersten Turniersieg eingefahren und damit einen großen Schritt in Richtung Halbfinale gemacht.
Von Daniel BUSE
Halmstad. Mit 2:0 (0:0) besiegte Deutschland bei der U-21-Europameisterschaft Finnland und holte den ersten Dreier des Turniers. Nach einer erneut schwachen ersten Hälfte brachte ein Doppelschlag nach einer Stunde die Entscheidung.
PERSONAL & TAKTIK
DFB-Trainer Horst Hrubesch schickte die Mannschaft aus der zweiten Hälfte des Spanien-Spiels auf den Platz, also mit Marcel Schmelzer als Linksverteidiger für den verletzten Sebastian Boenisch. Bei den Finnen gab es auch eine Änderung: Jussi Vasara stand im linken Mittelfeld in der Anfangsformation.
SPIELVERLAUF 1. HÄLFTE
Die erste Halbzeit ging an die Finnen, die der deutschen Mannschaft mit ihrem zweikampfbetonten Spiel große Probleme bereitete. Zwar wurden die Nordeuropäer auch nur durch zwei Fernschüsse von Jukka Raitala (9.) und Berat Sadik (27.) gefährlich, aber im Mittelfeld und in der Abwehr langten sie kompromisslos zu, sodass die DFB-Junioren überhaupt nichts ins Spiel fanden. Von der wiederum starken Abwehr ausgehend wurden die Leistungen immer schwächer, je weiter es nach vorne ging. Eine Konterchance, bei der Mesut Özil den Querpass nicht zu Sami Khedira brachte (26.), war das einzig Nennenswerte. Ansonsten leisteten sich die Deutschen viel zu viele Fehler, um erfolgreich zu sein.
SPIELVERLAUF 2. HÄLFTE
Nach der Pause wurde das Spiel Deutschlands ein ganz klein wenig besser – und das reichte schon aus, um die Finnen zu besiegen. Zwei Mal war es Mesut Özil, der sich trotz einer schwachen ersten Halbzeit nicht aus dem Konzept bringen ließ und glänzend vorbereitete. In der 59. Minute landete sein Freistoß genau auf dem Kopf von Benedikt Höwedes, der das 1:0 machte. Und drei Minuten später empfing Özil einen Steilpass von Sami Khedira und legte wunderbar zu Ashkan Dejagah quer, der zum 2:0 ins leere Tor traf (62.). Damit war das Spiel entschieden, denn die Finnen wurden danach nicht mehr gefährlich. Deutschland brachte den Sieg und die drei Punkte ohne große Probleme über die Zeit.
SCHLÜSSELSPIELER
Mit seinen beiden Torvorlagen war Mesut Özil heute der entscheidende Mann auf dem Platz. Zwei Mal nutzte er seinen starken linken Fuß, um die deutschen Tore vorzubereiten und das Spiel innerhalb von drei Minuten zu entscheiden.
SCHLÜSSELSZENE
Wenn aus dem Spiel heraus nicht viel klappt, dann muss eine Standardsituation her. Das ist zwar eine der ältesten Fußballweisheiten, aber sie hat immer noch Gültigkeit. Als Beweis für diese These taugt auch dieses Spiel. Eine knappe Stunde ging bei der DFB-Elf herzlich wenig – und dann führten der Özil-Freistoß und das anschließende Höwedes-Tor dazu, dass der Bann gebrochen wurde.
SPIELER DES SPIELS: Jerome Boateng
Benedikt Höwedes, sein Partner in der deutschen Innenverteidigung, machte zwar das erlösende 1:0 und wurde in Schweden deshalb auch zum „Man of the Match“ gekürt, doch Jerome Boateng war noch einen Tick stärker als der Schalker, der sich in der ersten Halbzeit ein paar Unkonzentriertheiten leistete. Boateng hingegen stand wie schon im ersten Spiel wie eine Eins. Egal, ob in der Luft oder am Boden: Es gab kein Vorbeikommen am Hamburger Abwehrspieler.
FAZIT
Am Ende geht der deutsche Sieg in Ordnung. Die Finnen hatten zwar jede Menge Kampfkraft und Einsatz zu bieten, doch wenn man ehrlich ist, wurden sie zu keinem Zeitpunkt der Partie richtig gefährlich. Da nutzt ihnen die optische Überlegenheit des ersten Durchgangs nicht. Im Gegensatz zum Spanien-Spiel war die DFB-Elf diesmal vor dem Tor abgeklärter und machte aus wenigen Chancen zwei Tore.
SPIELNOTE: 4 - Der Einsatz stimmte, das Spielerische fehlte. Bis auf das schön herausgespielte zweite deutsche Tor war das nicht viel, was die Fans in Halmstad erfreuen konnte.
Anmerkung: Die Noten reichen von 1 (Arbeitsverweigerung) bis 10 (Weltklasse).
SCHIEDSRICHTER: Peter Rasmussen (Dänemark)
Eure Meinung: Was sagt ihr zum Sieg der deutschen U-21-Mannschaft gegen Finnland?
Halmstad. Mit 2:0 (0:0) besiegte Deutschland bei der U-21-Europameisterschaft Finnland und holte den ersten Dreier des Turniers. Nach einer erneut schwachen ersten Hälfte brachte ein Doppelschlag nach einer Stunde die Entscheidung.
PERSONAL & TAKTIK
DFB-Trainer Horst Hrubesch schickte die Mannschaft aus der zweiten Hälfte des Spanien-Spiels auf den Platz, also mit Marcel Schmelzer als Linksverteidiger für den verletzten Sebastian Boenisch. Bei den Finnen gab es auch eine Änderung: Jussi Vasara stand im linken Mittelfeld in der Anfangsformation.
SPIELVERLAUF 1. HÄLFTE
Die erste Halbzeit ging an die Finnen, die der deutschen Mannschaft mit ihrem zweikampfbetonten Spiel große Probleme bereitete. Zwar wurden die Nordeuropäer auch nur durch zwei Fernschüsse von Jukka Raitala (9.) und Berat Sadik (27.) gefährlich, aber im Mittelfeld und in der Abwehr langten sie kompromisslos zu, sodass die DFB-Junioren überhaupt nichts ins Spiel fanden. Von der wiederum starken Abwehr ausgehend wurden die Leistungen immer schwächer, je weiter es nach vorne ging. Eine Konterchance, bei der Mesut Özil den Querpass nicht zu Sami Khedira brachte (26.), war das einzig Nennenswerte. Ansonsten leisteten sich die Deutschen viel zu viele Fehler, um erfolgreich zu sein.
SPIELVERLAUF 2. HÄLFTE
Nach der Pause wurde das Spiel Deutschlands ein ganz klein wenig besser – und das reichte schon aus, um die Finnen zu besiegen. Zwei Mal war es Mesut Özil, der sich trotz einer schwachen ersten Halbzeit nicht aus dem Konzept bringen ließ und glänzend vorbereitete. In der 59. Minute landete sein Freistoß genau auf dem Kopf von Benedikt Höwedes, der das 1:0 machte. Und drei Minuten später empfing Özil einen Steilpass von Sami Khedira und legte wunderbar zu Ashkan Dejagah quer, der zum 2:0 ins leere Tor traf (62.). Damit war das Spiel entschieden, denn die Finnen wurden danach nicht mehr gefährlich. Deutschland brachte den Sieg und die drei Punkte ohne große Probleme über die Zeit.
SCHLÜSSELSPIELER
Mit seinen beiden Torvorlagen war Mesut Özil heute der entscheidende Mann auf dem Platz. Zwei Mal nutzte er seinen starken linken Fuß, um die deutschen Tore vorzubereiten und das Spiel innerhalb von drei Minuten zu entscheiden.
SCHLÜSSELSZENE
Wenn aus dem Spiel heraus nicht viel klappt, dann muss eine Standardsituation her. Das ist zwar eine der ältesten Fußballweisheiten, aber sie hat immer noch Gültigkeit. Als Beweis für diese These taugt auch dieses Spiel. Eine knappe Stunde ging bei der DFB-Elf herzlich wenig – und dann führten der Özil-Freistoß und das anschließende Höwedes-Tor dazu, dass der Bann gebrochen wurde.
SPIELER DES SPIELS: Jerome Boateng
Benedikt Höwedes, sein Partner in der deutschen Innenverteidigung, machte zwar das erlösende 1:0 und wurde in Schweden deshalb auch zum „Man of the Match“ gekürt, doch Jerome Boateng war noch einen Tick stärker als der Schalker, der sich in der ersten Halbzeit ein paar Unkonzentriertheiten leistete. Boateng hingegen stand wie schon im ersten Spiel wie eine Eins. Egal, ob in der Luft oder am Boden: Es gab kein Vorbeikommen am Hamburger Abwehrspieler.
FAZIT
Am Ende geht der deutsche Sieg in Ordnung. Die Finnen hatten zwar jede Menge Kampfkraft und Einsatz zu bieten, doch wenn man ehrlich ist, wurden sie zu keinem Zeitpunkt der Partie richtig gefährlich. Da nutzt ihnen die optische Überlegenheit des ersten Durchgangs nicht. Im Gegensatz zum Spanien-Spiel war die DFB-Elf diesmal vor dem Tor abgeklärter und machte aus wenigen Chancen zwei Tore.
SPIELNOTE: 4 - Der Einsatz stimmte, das Spielerische fehlte. Bis auf das schön herausgespielte zweite deutsche Tor war das nicht viel, was die Fans in Halmstad erfreuen konnte.
Anmerkung: Die Noten reichen von 1 (Arbeitsverweigerung) bis 10 (Weltklasse).
SCHIEDSRICHTER: Peter Rasmussen (Dänemark)
Eure Meinung: Was sagt ihr zum Sieg der deutschen U-21-Mannschaft gegen Finnland?
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