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Der Pfosten steht Kacar im Weg
Im Gegensatz zum unterhaltsamen 5:1 der Schweden gegen Weißrussland am Nachmittag, lieferten Italien und Serbien im zweiten Spiel der Gruppe A bei der U-21-EM am Abend nur Magerkost ab. Die Italiener waren leicht überlegen, die dicksten Chancen hatte indes Serbien. Herthas Gojko Kacar traf im zweiten Durchgang nur Aluminium. Am Ende gab es eine verdiente Punkteteilung.
(fb) Helsingborg. Es fehlten nur wenige Zentimeter und Gojko Kacar von Hertha BSC Berlin wäre zum Helden der Partie zwischen Serbien und Italien bei der U-21-EM in Schweden geworden. Beim Stand von 0:0 in der 74. Minute nahm er eine Flanke von Miralem Sulejmani akrobatisch per Seitfallzieher direkt, doch das Leder klatschte an den rechten Pfosten des italienischen Gehäuses. Schlussendlich blieb es bei der Nullnummer. Ein gerechtes Resultat in einer dürftigen Partie!
Erste Chancen für Kacar und Giovinco
Serbien ging die Partie gegen den fünfmaligen Titelträger mit Kacar als einzigem Angreifer an. Der Berliner wurde von Miralem Sulejmani und Zoran Tosic in der Spitze unterstützt. Italiens Coach Pierluigi Casiraghi vertraute in der Offensive seinem hochgelobten Trio Robert Acquaftresca/Mario Balotelli/Sebstian Giovinco.
Es entwickelte sich eine umkämpfte Partie, die sich zu einem Großteil im Mittelfeld abspielte. Italien hatte etwas mehr Ballbesitz, doch die Serben waren von ihrem Trainer Slobodan Krcmarevic vorzüglich eingestellt worden und standen defensiv sehr gut. Kacar vergab die erste Gelegenheit des Spiels, als er die Kugel nach einer abgefälschten Matic-Flanke weit über den italienischen Kasten drosch (12.). Auf der Gegenseite probierte es Giovinco mit einem Schlenzer aus der Distanz, Keeper Zeljko Brkic war allerdings auf dem Posten (13.).
Brkic wieder auf dem Posten
Der Trainer der „Azzurrini“, Pierlugi Casiraghi, marschierte immer wieder in seiner Coaching Zone auf und ab und brüllte Anweisungen auf das Spielfeld. Die Partie war von verbissen geführten Zweikämpfen geprägt, erst zum Ende des ersten Durchgangs drückte Italien vehement auf das Führungstor. Erneut versuchte es Giovinco von der linken Seite mit einem Schlenzer, erneut reagierte Brkic gut (39.). Mit dem 0:0 ging es in die Pause. „In der ersten Halbzeit haben wir das eigentlich ganz gut gemacht. Aber leider hatte Giovinco kein Glück“, meinte Casiraghi nach dem Abpfiff.
Balotellis unglücklicher Auftritt
Die serbische Hintermannschaft um die Innenverteidigung Jagos Vukovic und Nemanja Pejcinovic hatte Robert Acquafresca und Mario Balotelli gut im Griff. Der Inter-Angreifer hatte einen glücklosen Auftritt, zu allem Überfluss schlug er auch noch den Ball weg und sah dafür zu Recht die gelbe Karte. Mitte des zweiten Durchgangs nahm Casiraghi ihn vom Feld (67.). Zu diesem Zeitpunkt war es ein zähes Spiel, Chancen blieben auf beiden Seiten Mangelware. Dafür sorgten die starken Defensiv-Reihen, die flüssiges Kombinationsspiel im Keim erstickten. Außerdem war zu wenig Bewegung in der Partie. „Unsere Angreifer haben ihre Aufgaben in der Defensive sehr gut gelöst. Leider wurden sie dafür nicht mit einem verdienten Tor belohnt“, kommentierte Casiraghi.
Wachmacher von Tomovic
Als die Serben ihre Angriffsbemühungen bereits eingestellt zu haben schienen, sorgte Nenad Tomovic für einen Wachmacher: Nach einer Ecke landete der Ball zufällig am langen Pfosten, wo der aufgerückte Abwehrspieler von Roter Stern Belgrad völlig frei auftauchte. Italiens Schlussmann Andrea Consigli verhinderte mit einer glänzenden Reaktion den Rückstand (73.). Keine sechzig Sekunden später folgte dann Kacars Pfostenschuss und Italien war plötzlich mit dem 0:0 gut bedient. Serbien hatte Oberwasser und schaltete nochmals einen Gang hoch, doch außer einem Tosic-Freistoß aus 30 Metern, der knapp am linken Pfosten vorbei strich, hatten sie in der Schlussphase ebenfalls keine Möglichkeiten mehr.
Erste Chancen für Kacar und Giovinco
Serbien ging die Partie gegen den fünfmaligen Titelträger mit Kacar als einzigem Angreifer an. Der Berliner wurde von Miralem Sulejmani und Zoran Tosic in der Spitze unterstützt. Italiens Coach Pierluigi Casiraghi vertraute in der Offensive seinem hochgelobten Trio Robert Acquaftresca/Mario Balotelli/Sebstian Giovinco.
Es entwickelte sich eine umkämpfte Partie, die sich zu einem Großteil im Mittelfeld abspielte. Italien hatte etwas mehr Ballbesitz, doch die Serben waren von ihrem Trainer Slobodan Krcmarevic vorzüglich eingestellt worden und standen defensiv sehr gut. Kacar vergab die erste Gelegenheit des Spiels, als er die Kugel nach einer abgefälschten Matic-Flanke weit über den italienischen Kasten drosch (12.). Auf der Gegenseite probierte es Giovinco mit einem Schlenzer aus der Distanz, Keeper Zeljko Brkic war allerdings auf dem Posten (13.).
Brkic wieder auf dem Posten
Der Trainer der „Azzurrini“, Pierlugi Casiraghi, marschierte immer wieder in seiner Coaching Zone auf und ab und brüllte Anweisungen auf das Spielfeld. Die Partie war von verbissen geführten Zweikämpfen geprägt, erst zum Ende des ersten Durchgangs drückte Italien vehement auf das Führungstor. Erneut versuchte es Giovinco von der linken Seite mit einem Schlenzer, erneut reagierte Brkic gut (39.). Mit dem 0:0 ging es in die Pause. „In der ersten Halbzeit haben wir das eigentlich ganz gut gemacht. Aber leider hatte Giovinco kein Glück“, meinte Casiraghi nach dem Abpfiff.
Balotellis unglücklicher Auftritt
Die serbische Hintermannschaft um die Innenverteidigung Jagos Vukovic und Nemanja Pejcinovic hatte Robert Acquafresca und Mario Balotelli gut im Griff. Der Inter-Angreifer hatte einen glücklosen Auftritt, zu allem Überfluss schlug er auch noch den Ball weg und sah dafür zu Recht die gelbe Karte. Mitte des zweiten Durchgangs nahm Casiraghi ihn vom Feld (67.). Zu diesem Zeitpunkt war es ein zähes Spiel, Chancen blieben auf beiden Seiten Mangelware. Dafür sorgten die starken Defensiv-Reihen, die flüssiges Kombinationsspiel im Keim erstickten. Außerdem war zu wenig Bewegung in der Partie. „Unsere Angreifer haben ihre Aufgaben in der Defensive sehr gut gelöst. Leider wurden sie dafür nicht mit einem verdienten Tor belohnt“, kommentierte Casiraghi.
Wachmacher von Tomovic
Als die Serben ihre Angriffsbemühungen bereits eingestellt zu haben schienen, sorgte Nenad Tomovic für einen Wachmacher: Nach einer Ecke landete der Ball zufällig am langen Pfosten, wo der aufgerückte Abwehrspieler von Roter Stern Belgrad völlig frei auftauchte. Italiens Schlussmann Andrea Consigli verhinderte mit einer glänzenden Reaktion den Rückstand (73.). Keine sechzig Sekunden später folgte dann Kacars Pfostenschuss und Italien war plötzlich mit dem 0:0 gut bedient. Serbien hatte Oberwasser und schaltete nochmals einen Gang hoch, doch außer einem Tosic-Freistoß aus 30 Metern, der knapp am linken Pfosten vorbei strich, hatten sie in der Schlussphase ebenfalls keine Möglichkeiten mehr.
Goal.com-Flutlicht
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