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Teamcheck U21-EM: England
In einer Woche beginnt die Europameisterschaft der U21-Junioren in Schweden. Goal.com nimmt alle teilnehmenden Teams für Euch genau unter die Lupe. Heute: England.
(ab) Stockholm. Für das englische Nationalteam ist es schon die zehnte Teilnahme bei einer EM-Endrunde. 1982 und 1984 konnte man das Turnier sogar gewinnen, bei der letzten Europameisterschaft 2007 scheiterte England erst im Halbfinale. Dort aber etwas unglücklich gegen die Niederlande mit 12:13 im Elfmeterschießen. Das Team von Stuart Pearce geht als einer der Favoriten ins Turnier in Schweden.
DIE QUALIFIKATION
Die Gruppenphase bestand England ohne große Probleme: Sieben Siege, ein Remis, keine Niederlage, dazu ein Torverhältnis von 17:1. Da hatten sogar die starken Nachwuchsteams aus Portugal und Montenegro das Nachsehen. Im Playoff gegen Wales tat sich das Pearce-Team deutlich schwerer. Im Hinspiel in Wales hielt die Heimmannschaft lange Zeit ein 2:2-Unetschieden, ehe Agbonlahor den Siegtreffer erzielen konnte. Das Rückspiel im Villa-Park gestaltete sich genauso schwierig, wieder hielt Wales lange Zeit gut mit. Am Ende reichte ein 2:2, um sich für die Endrunde zu qualifizieren.
DER TRAINER
Stuart Pearce ist in Deutschland als „Elfmeterversager“ bekannt, weil er wie Chris Waddle im WM-Halbfinale 1990 gegen Deutschland seinen Strafstoß vergab. England verpasste das Finale, das deutsche Team gewann den Titel. Als Spieler machte Pearce mehr als 500 Ligaspiele. Für das Nationalteam kommt er auf 78 Länderspiele. 1996/97 erhielt Pearce bei Nottingham Forest, wo er schon die meiste Zeit als Spieler verbracht hatte, seine erste Chance als Trainer, doch die neue Rolle kam zu früh, er konnte den Abstieg des Klubs nicht verhindern. Knapp zehn Jahre später wurde er Nachfolger von Kevin Keegan bei Manchester City, im Mai 2007 wurde er wegen Erfolglosigkeit wieder entlassen. Seit Februar 2007 führt er nun das U21-Team von Erfolg zu Erfolg.
DAS TEAM
Der Großteil des Teams verdient sein Geld in der Premier League, Spieler wie James Milner (Aston Villa) und Theo Walcott (Arsenal London) gehören sogar zu den Stammkräften in ihren Vereinen. Walcott, Gabriel Agbonlahor, Micah Richards und Joe Hart kamen schon im A-Team unter Trainer Fabio Capello zum Einsatz. Stuart Pearce kann also auf erfahrene Spieler zurückgreifen, die Neulinge wie Danny Rose und Richard Stearman führen können. England verfügt im Ganzen über eine homogene Truppe.
DER SHOOTINGSTAR
Sicherlich kann man Gabriel Agbonlahor herausheben, der in der letzten Spielzeit bei Aston Villa für Furore sorgte. In 36 Spielen machte der 22-Jährige elf Tore, so wurden andere Klubs auf ihn aufmerksam. Chelsea London, Manchester City und Manchester United sollen schon über eine Verpflichtung des Stürmers nachgedacht haben. Agbonlahors Tore waren auch ein Hauptgrund dafür, dass sich England für die EM qualifizierte.
DIE HIGHLIGHTS
Das englische Team hat in den letzten zwei Jahren einen sensationellen Weg unter Stuart Pearce bestritten. England blieb bis zum Ende der Qualifikation zur EM in Schweden in 27 Spielen unbesiegt. Die einzige Niederlage kassierten die Three Lions im Halbfinale der EM-Endrunde 2007 gegen den späteren Sieger Niederlande nach Elfmeterschießen.
DIE PROGNOSE
England geht als einer der Favoriten ins Turnier. Mit Spanien, Deutschland und Finnland hat man in der Vorrunde schwere Gegner zugelost bekommen, dennoch will das Team den dritten Titel nach 1982 und 1984 holen. Überstehen die Three Lions die harte Vorrunde, kann sie wohl niemand auf dem Weg zum Titel stoppen.
Eure Meinung: Traut Ihr England den Titel zu?
DIE QUALIFIKATION
Die Gruppenphase bestand England ohne große Probleme: Sieben Siege, ein Remis, keine Niederlage, dazu ein Torverhältnis von 17:1. Da hatten sogar die starken Nachwuchsteams aus Portugal und Montenegro das Nachsehen. Im Playoff gegen Wales tat sich das Pearce-Team deutlich schwerer. Im Hinspiel in Wales hielt die Heimmannschaft lange Zeit ein 2:2-Unetschieden, ehe Agbonlahor den Siegtreffer erzielen konnte. Das Rückspiel im Villa-Park gestaltete sich genauso schwierig, wieder hielt Wales lange Zeit gut mit. Am Ende reichte ein 2:2, um sich für die Endrunde zu qualifizieren.
DER TRAINER
Stuart Pearce ist in Deutschland als „Elfmeterversager“ bekannt, weil er wie Chris Waddle im WM-Halbfinale 1990 gegen Deutschland seinen Strafstoß vergab. England verpasste das Finale, das deutsche Team gewann den Titel. Als Spieler machte Pearce mehr als 500 Ligaspiele. Für das Nationalteam kommt er auf 78 Länderspiele. 1996/97 erhielt Pearce bei Nottingham Forest, wo er schon die meiste Zeit als Spieler verbracht hatte, seine erste Chance als Trainer, doch die neue Rolle kam zu früh, er konnte den Abstieg des Klubs nicht verhindern. Knapp zehn Jahre später wurde er Nachfolger von Kevin Keegan bei Manchester City, im Mai 2007 wurde er wegen Erfolglosigkeit wieder entlassen. Seit Februar 2007 führt er nun das U21-Team von Erfolg zu Erfolg.
DAS TEAM
Der Großteil des Teams verdient sein Geld in der Premier League, Spieler wie James Milner (Aston Villa) und Theo Walcott (Arsenal London) gehören sogar zu den Stammkräften in ihren Vereinen. Walcott, Gabriel Agbonlahor, Micah Richards und Joe Hart kamen schon im A-Team unter Trainer Fabio Capello zum Einsatz. Stuart Pearce kann also auf erfahrene Spieler zurückgreifen, die Neulinge wie Danny Rose und Richard Stearman führen können. England verfügt im Ganzen über eine homogene Truppe.
DER SHOOTINGSTAR
Sicherlich kann man Gabriel Agbonlahor herausheben, der in der letzten Spielzeit bei Aston Villa für Furore sorgte. In 36 Spielen machte der 22-Jährige elf Tore, so wurden andere Klubs auf ihn aufmerksam. Chelsea London, Manchester City und Manchester United sollen schon über eine Verpflichtung des Stürmers nachgedacht haben. Agbonlahors Tore waren auch ein Hauptgrund dafür, dass sich England für die EM qualifizierte.
DIE HIGHLIGHTS
Das englische Team hat in den letzten zwei Jahren einen sensationellen Weg unter Stuart Pearce bestritten. England blieb bis zum Ende der Qualifikation zur EM in Schweden in 27 Spielen unbesiegt. Die einzige Niederlage kassierten die Three Lions im Halbfinale der EM-Endrunde 2007 gegen den späteren Sieger Niederlande nach Elfmeterschießen.
DIE PROGNOSE
England geht als einer der Favoriten ins Turnier. Mit Spanien, Deutschland und Finnland hat man in der Vorrunde schwere Gegner zugelost bekommen, dennoch will das Team den dritten Titel nach 1982 und 1984 holen. Überstehen die Three Lions die harte Vorrunde, kann sie wohl niemand auf dem Weg zum Titel stoppen.
Eure Meinung: Traut Ihr England den Titel zu?
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