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Für die Seleccao war bei der Euro 2012 im Halbfinale gegen den späteren Sieger Schluss. Der Flügelspieler stellte nun klar, dass der Kapitän zum letzten Strafstoß antreten wollte.

Manchester. Nach dem Halbfinal-Aus Portugals bei der Euro 2012 gegen Spanien gab es einige Debatten um die Reihenfolge der Elfmeterschützen. Für Nani war jedoch klar: Ronaldo wollte den letzten Elfmeter.

Zu spät

Nach den Fehlschüssen von Joao Moutinho und Bruno Alves konnte Ronaldo nicht mehr antreten, Cesc Fabregas verwandelte den entscheidenden Elfmeter zum 4:2-Sieg der Spanier. Nani äußerte sich nun zum Elfer-Drama.

„Ich denke nicht, dass es Diskussionen oder Fehler gab. Cristiano wollte den letzten Elfmeter. Ich sagte zum Coach, dass mir die Reihenfolge egal ist. Es war kein Problem für mich, weil ein Elfmeterschießen pures Glück ist und wir es nicht verdient haben, so zu verlieren“, teilte er der Times of India mit.

Mit erhobenen Hauptes

Trotzdem ist Nani stolz auf seine Mannschaft: „Wir waren natürlich enttäuscht, weil wir dem Finale so nah waren, aber wir können auch zufrieden mit dem sein, was wir erreicht haben. Wir haben alles gegeben und viel Qualität gezeigt. Am Ende hatte Spanien einfach mehr Glück, darum geht es schließlich beim Elfmeterschießen“, fügte er hinzu.

„Wir sind traurig, wir hätten es verdient, im Finale zu stehen – aber wir sind mit erhobenen Hauptes nach Hause gefahren.“


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