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Spaniens Kapitän Casillas gesteht ein: „Ich wollte immer wie Buffon sein“

Der spanische Torhüter hat von seiner Bewunderung für seinen italienischen Amtskollegen vor dem EM 2012 Finale am Sonntag gesprochen, beide Kapitäne werden ihre Teams anführen.

Gnewino. Der Torhüter der Spanier, Iker Casillas, hat offenbart, er habe sich stets bemüht, sein italienischen Gegenpart, Gianluigi Buffon, nachzuahmen. Beide Schlussmänner werden ihr Team am Sonntag beim Finale der Europameisterschaft 2012 aufs Feld führen, in der Hoffnung auf einen weiteren Titel, um ihre zahlreichen Ehrungen auf Vereins- und Nationalmannschaftsebene zu ergänzen.

Vorbild

Obwohl viele Beobachter den 31-Jährigen auf Augenhöhe mit dem Italiener sehen, gesteht der Madrilene ein, dass er immer noch zum Juventus-Star aufschaut. „Buffon hat meine Bewunderung und maximalen Respekt", sagte er Onda Madrid. „Er ist ein außergewöhnlicher Torwart und mit 34 gehört er nach wie vor zu den Besten.“

Doch noch nicht genug der lobenden Worte für den vierfachen Welttorhüter des Jahres. „Für Torhüter, die ein wenig jünger als er sind, ist er ein Vorbild, er hat uns angetrieben und wir wollten so sein wie er. Wir haben eine gute Beziehung und jedes Mal, wenn wir uns treffen, ist es ein Vergnügen“, sagte der Kapitän von Real Madrid.

Harte Nuss

Der Spanier bestand auch darauf, dass mit den „Azzurri“ eine harte Nuss in Kiew zu knacken haben, nachdem sie Joachim Löws viel gepriesenes deutsches Team im Halbfinale geschlagen haben. „Am Ende werden wir zurückkehren, um das Team herauszufordern, gegen welches wir das Turnier eröffnet haben“, fügte der ebenfalls vierfache Welttorhüter, der als erster Torhüter viermal in Folge den Titel bekam, hinzu.

Einen Wunschgegner für das Endspiel hatte der 31-Jährige nicht: „Der Gegner war mir egal, sowohl Deutschland wie Italien, schien sehr gut, jeder mit seinem eigenen Stil.“ Doch weiß er, was ihm in Finale erwartet. „Italien ist ein gefährlicher Rivale, die werden es uns schwierig machen“, sagte er gegenüber Onda Madrid.

Last der Vergangenheit 

Casillas fuhr fort zu erklären, warum er diesmal denkt, dass Spanien nicht denselben Beifall  genießen kann wie bei der Euro 2008 und der WM 2010. „In jedem Moment haben wir gesagt, dass es nicht das Gleiche wird wie bei der EM vor vier Jahren.“ Er fügte hinzu: „Wir haben die Dominanz auf globaler Ebene und wir hoffen, es hält eine lange Zeit, aber das ist ein Zyklus, ein anderes Team wird kommen und den Rest dominieren.“ 

Kampfansage

Aber den Titel möchte Casillas nicht kampflos hergeben. „Wir sind das zu schlagende Team und sie reden immer über uns. Das Wichtigste ist, dass wir im Finale sind, und wir werden versuchen, unseren Titel von vor vier Jahren zu verteidigen.“ Er formuliert auch Worte, die stark an die eines berühmten Astronauten erinnern: „Ein kleiner Schritt bleibt, aber es ist der Wichtigste. Mit dem Team und den Spielern erleben wir eine wunderbaren Ära des spanischen Fußballs“, so der Torhüter der „Königlichen“.

Er ist sich der aktuellen Lage mehr als nur bewusst. „Wir sind im Finale, es war nicht so einfach, wie wir es erwartet hatten. Nach vier Jahren an der Spitze der Fußball-Welt ist es normal, dass die anderen Teams uns in einer anderen Weise gegenübertreten.“

EURE MEINUNG: Was haltet Ihr von den Aussagen von Casillas?

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