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Italiens Coach Prandelli: „Wir haben keine Angst vor Spanien“

Die Italiener waren nah dran die Spanier in ihrem Auftaktspiel in der Gruppe C zu besiegen, die Azzurri genießen die Zerrissenheit auf der Seite von Vicente del Bosque.

Kiew. Italiens Trainer Cesare Prandelli besteht darauf, dass seine Truppe keine Angst hat gegen Titelverteidiger Spanien im Finale der Euro 2012 zu spielen. Besonders wenn er an die Auftaktbegegnung in der Gruppe C zurückdenkt.

Erfolg begann gegen Italien

Spanien könnte die erste Mannschaft werden, die an drei aufeinander folgenden internationalen Turnieren den Titel gewinnt. Doch nach dem Unentschieden gegen Vicente del Bosques Mannen zu Beginn des laufenden Wettbewerbs, fühlt Prandelli, dass die Spanier ihre ersten Schritte auf dem Weg zum Erfolg gegen Italien nahmen, doch könnte es leicht geschehen, dass ihre Reise gegen den gleichen Gegner endet.

Kampfansage

„Wir haben keine Angst vor Spanien", sagte der 54-Jährige den Reportern auf der Pressekonferenz am Freitag. "Wir werden versuchen, ihre Schwachstelle zu finden und diese zu bearbeiten.“ Denn der Coach der „Squadra Azzurra“ sieht eine Entwicklung in seinem Team. „Es wird nicht leicht sein, es ist ihr drittes Finale in Folge und das bedeutet, sie haben große Qualitäten. Aber wir sind seit dem Beginn des Turniers gewachsen und jetzt sind wir wirklich ein Team. Wir waren gegen Deutschland fantastisch [im Halbfinale -Finale]“, so der Italiener auf der PK zum Finale.

Arbeit fortsetzen

Ein Ende der Trainertätigkeit bei den Azzurri ist auch noch nicht zu sehen, wenn man den Angaben des Präsidenten des italienischen Fußballverband (FIGC), Giancarlo Abete, Glauben schenken darf. Dieser fordert den Vertrag des ehemaligen Fiorentina-Trainers um zwei Jahre, bis nach der WM 2014, zu verlängern.

Allerdings hat der Trainer, der Marcello Lippi an der Spitze im Jahr 2010 ablöste, angedeutet, dass er ernsthaft über eine Rückkehr zum Vereinsfußball nachdenkt.

Entscheidung später

Prandelli will sich nicht unter Druck setzen lassen und nennt einen klaren Zeitpunkt, wann eine Entscheidung über seine Zukunft fallen wird. „Ich werde über meine Zukunft nach der EM 2012 denken", erklärte er. "Die letzten zwei Monate waren sehr hart.“

Der 54-Jährige hat auch angedeutet, dass er das Treiben von einem ständigen Wettbewerb vermisse. Denn die Nationalmannschaft hat nur eine zeitgebundene Haltbarkeit, welche schnell in Vergessenheit gerät. „Es ist wahr, dass niemand über die Nationalmannschaft in gewissen Momenten kümmert. Wir haben Millionen von Menschen auf der Straße gebracht, aber ab September wird niemanden über Italien mehr denken“, so der Trainer gegenüber Reportern auf der Pressekonferenz.

EURE MEINUNG: Haben die Italiener wirklich keine Angst vor den Spaniern?

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